11.11.2012, 17:45
|
#4
|
|
Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 14.02.2009
Ort: Mainz
Beiträge: 13.199
|
hallo chavilein,
mir gefällt der Text,
Zitat:
Dem Schatten gleich seh ich dein Angesicht,
verborgen sind Gefühle und Gedanken,
die sich um Werden und Vergehen ranken
und das von Endlichkeit des Lebens spricht.
|
die Gegenüberstellungen der ersten Strophe finde ich sehr gut...
Zitat:
Nur Winterweiße liegt an deiner Seite,
die kahlen Bäume zeigen ihre Krone.
Ein tiefer Kälteatem bleibt zum Lohne,
als Herbstesstürme euch entzweite.
|
auch diese Strophe finde ich gut, vllt in der letzten Zeile "als Herbststürme euch nachts entzweiten" oder ähnlich, selbst mit dem Reim wäre es ok, da die Stammsilbe die gleiche bleibt...
beim Reimschema trennst du erste und letzte Strophe vom mittleren Teil ab, was ich immer gut finde, so ergibt das Ganze einen Anfang und ein Ende und den dazugehörigen abweichenden Mittelteil...
insgesamt ein wirklich feines Gedicht, hat mir gefallen 
liebe Grüße ginnie
__________________
© Bilder by ginton
Alles, was einmal war, ist immer noch, nur in einer anderen Form. (Hopi)
Stell dich mitten in den Regen, glaub an seinen Tropfensegen spinn dich in das Rauschen ein und versuche gut zu sein! (Borchert)
nichts bleibt, nichts ist abgeschlossen und nichts ist perfekt... (Wabi-Sabi)
|
|
|