Lieber eKy,
als Gedicht, als Geständnis eines Protagonisten, mehr als gut und aufrichtig gemacht.
Wärst du ein "Fremder"

- wäre ich aus purer Eitelkeit die, die diese Seele befreit.
Ihr "Herren" ahnt nicht, was "Damen" dabei denken.
Die Herren sind Ritter, Kaiser und Kämpfer. Sie opfern sich für größere Ideale, sie verzichten, entbehren zum Wohle.
Die Damen, ohne Panzer und Schwert, setzen auf das Gefühl, erliegen und verlieren.
Der Kommi darüber war für dich, denn ich glaube deine Sichtweise inzwischen ein wenig zu kennen und ich akzeptiere, ohne zu verstehen. Ich kann es mir nicht vorstellen.
Mich fasziniert die Dramatik in deinem Gedicht, die absolute Ehrlichkeit und am Ende die selbstlose Erkenntnis zum Schutze der "Betroffenen".
Gefühlswelten, die faszinieren, ohne im Glück zu landen und erst recht nicht im Glück zu bleiben.
Wenn ein Mensch sagt, er könnte nicht fliegen, dann ist das klar.
Wenn er sagt, er könnte nicht lieben, dann gibt es etwas zu tun. Ich denke, er hat immer die Chance, es zu lernen.
Solche Gedichte finde ich sehr gut. Sie wühlen auf, wenn auch nur deshalb, dass ich eine Frau bin.
Liebe Grüße
Dana