Stromlinien
So weit der Fluss dich trägt,
lass dich getragen sein,
lass bahnen deinen Weg
auf dunklen Wassern.
Solang dein Herz sich regt,
soll da ein Fragen sein,
ein Drängen, stets voran,
bis aus den blassern
und wie im Dunst verlornen Träumerei'n
sich neue Kraft und Mut zum Wagnis fand.
Sei wie ein Fluss, der trägt:
Der Hoffnug gib Bestand!
Und finde du in ihrem Fließen
Trost und Zuversicht.
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Cogito dichto sum - ich dichte, also bin ich!
Geändert von a.c.larin (17.05.2013 um 08:55 Uhr)
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