Hallo Jana,
ich kann mich der Begeisterung und dem Lob nur anschließen.

Ein sehr, sehr schönes Sonett.
Weil aber über "
mondesfinstrer Nächte" mit deiner Zustimmung diskutiert wird, will ich nicht unbeteiligt daran vorbeilesen.

Das Sonett soll und kann durchaus so stehen bleiben. Die Forumsarbeit und der Sinn eines Forums bestehen aber darin, sich auszutauschen.
Mit dir macht es Freude.
Zitat:
Zitat von Jana
nach endlicher Erlösung, die die Morgen
samt ausgeschlafnen Lichtern mit sich bringen,
die leis dem Erdball Freiheitslieder singen,
beendend mondesfinstrer Nächte Sorgen.
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nach endlicher Erlösung, die die Morgen
in ausgeschlafnen Lichtern mit sich bringen
und leis dem Erdball Freiheitslieder singen;
wie sie beenden Finsternis und Sorgen.
Es ist aber "unfair" in eine Strophe "einzugreifen" ohne die anderen zu berücksichtigen. Plötzlich sieht man die vielen "wie" und ich habe ein weiteres eingefügt.
Manchmal kann ein Gedicht bewusst daraus bestehen. Es schwärmt dahin und wünscht sich alles -
wie - .
Zitat:
Zitat von Jana
Nun sieh, wie hinter dunkelblauem Tuche
verstohlen rotorange Lichter glühen.
Wie Sonnenfunken sich versteckt bemühen,
mit Wärme Menschen zu begleiten. Suche
nach endlicher Erlösung, die die Morgen
samt ausgeschlafnen Lichtern mit sich bringen,
die leis dem Erdball Freiheitslieder singen,
beendend mondesfinstrer Nächte Sorgen.
Und schau, wie Farbenspiele uns begleiten,
die Wolkenformen wie mit Feuer nähren,
und unsre Fantasie mit (in  ) Flammen wärmen.
Wie uns die Strahlen auf den Wegen leiten
und unser wärmedürstendes Begehren
behüten und mit sanftem Griff umschwärmen.
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Wie uns die Strahlen auf den Wegen leiten,
unseren Durst nur stillen und begehren,
aus sich heraus behüten und umschwärmen.
Jana, ich wollte nicht verändern. Ich habe mich einzig auf deine
Sonnenbegierde eingelassen und die meine eingefügt.
Wie ich schon oben schrieb: Es soll und kann so stehen bleiben. Das Besprechen hat mir Spaß gemacht.
Liebe Grüße
Dana