Hallo Sidgrani,
nach Erichs Kommentar habe ich versucht besonnen und langsam zu lesen.
Es ist tatsächlich nicht so leicht - habe ich so nicht erwartet.
Sehr schön die immer wiederkehrende Melancholie eingefangen.
Ganz besonders hat mir das Bild der tausend Schmetterlinge in Blattform gefallen.

Aber auch - "Es wird Zeit, das Feld zu räumen" in seiner Doppeldeutigkeit.
Wirklich schöne Bilder, gute Metaphern und zum Schluss der einsame Spaziergänger, der schon einige Jahreswechsel durchlebt hat. Seine Gelassenheit, einfach zum Starenschwarm aufzublicken und den Dingen ihren Lauf zu lassen, leitet von Melancholie in angehauchte, fröhliche Hoffnung.
Gefällt mir sehr.
Liebe Grüße
Dana