Der Landstreicher
Nun naht er schon, der alte Erdenwandrer.
Ich höre, wie er heiter Lieder singt;
darüber, wie er flink und wie kein andrer
mit jungem Geist den Pinsel schwingt.
Die Früchte malt er voll und in den Hainen
betupft er jedes Blatt mit Rot und Gelb.
Er braucht nicht Staffelei, noch braucht er Leinen,
denn die Natur ist ihm bestellt.
Doch bleibt er nicht. Nach allzu kurzen Tagen
packt er die bunten Bilder ein und geht.
Denn er ist frei und will es nicht ertragen,
wie kalter Wind sein Werk verweht.
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