Thema: Ups-Kölle
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 13.01.2016, 12:36   #8
Erich Kykal
TENEBRAE
 
Benutzerbild von Erich Kykal
 
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 7.638
Standard

Hi, Leute!

Mal abgesehen von verwerflichem Terrorismus oder Machtpolitik unter dem Deckmäntelchen eines naiven Glaubens, die sich auf Kosten Unschuldiger austoben, ist das Problem hier ein anderes:

Bei den Vorfällen in Köln und anderen Städten waren zwei Faktoren bestimmend:

1) Der Trieb junger Männer
2) In diesem Falle wesentlich: deren Kultur und Erziehung, durch religiöse Tendenzen noch verstärkt.

Was soll das heißen?

Wie junge Kerle sind und was sie im Sinn haben, muss nicht erklärt werden. Das andere sehr wohl:
In jenen Ländern - vor allem des arabischen Raumes - herrscht ein regelrechter kulturimmanenter Frauenhass. Die Frau als solche sei unrein und schmutzig, wertlos und dem Manne untertan. Gewisse Stellen des Koran (übrigens auch der Bibel und aller anderen von antiken Männern geschriebener "heiliger Bücher" voller Nonsens und Sexismus aus heutiger Sicht) unterstützen solche Vorstellungen, und die Männer dort werden - zumindest in gewissen Kreisen - von klein auf in dem Glauben erzogen, nur sie wären respektwürdig und alle (unverschleierten) Frauen und Mädchen Freiwild.
Wie sonst wäre die Vorstellung in den Koran geraten, nach dem Tode "für Allah" erwarteten den "Helden" im Paradies eine große Anzahl "Huris" (Jungfrauen) zum freien Eigengebrauch, die ihm in Ewigkeit zu Willen sind und ihn bedienen?

Nur so wird erklärbar, warum ein IS-Aktivist seine eigene Mutter anschwärzt, weil sie ihn aus Sorge um sein Leben "von seinem Wege für Allah" abbringen wollte und sie dann nach dem Todesurteil auch noch eigenhändig öffentlich erschießt!
Er sah in der eigenen Mutter nichts Wertvolles, nichts, was seiner Liebe und seines Respektes - oder irgendeiner Form der Rücksichtnahme oder Gnade - wert gewesen wäre. Ein extremes Beispiel, gewiss, aber es verdeutlicht die Denkungsart vieler muslimischer Männer aus jenen Regionen:
Frauen sind bestenfalls Besitztum, über das - im Rahmen gewisser Regeln, an die alle Frauen sich strikt, die Männer oft genug nicht wirklich halten müssen - frei verfügt werden darf, solange sie kein Zeichen eindeutigen Besitztums tragen wie zB. den Vollschleier, oder sie nicht von Männern der eigenen Familie begleitet werden, die sie "beschützen".
Es begann mit den sog. "Ehrenmoden" in unser Bewusstsein zu finden, dass diese Leute ganz anders ticken: Wenn ein Mädchen ungehorsam ist und die Regeln nicht befolgt, bringt es "Schande über die Familie" und wird getötet, bei uns meist vom jüngsten Nachkommen besagter Familie, weil der nicht dafür ins Gefängnis kommt, da er nach unserem Recht strafunmündig ist. Was das in der Seele so eines Kindes anrichtet, wenn er die eigene Schwester "hinrichten" muss, scheint diesen treugläubigen Patriarchen egal zu sein - Hauptsache, die "Familienehre" bleibt gewahrt! Wenn Vorstellungen und eingebildeter Respekt mehr zählen als Menschenleben, fehlt es weit auf dem Weg in eine moderne offene Gesellschaft ...

In der Ehe sind die Rollen verteilt: Mann darf alles, Frau nur, was dem Mann gefällt. Viele Männer mögen es gern so "simpel" und überschaubar. Um so ein Weltbild zu verteidigen, wird mit jedem Pfund gewuchert: Glaube, Kultur, Tradition. Man fordert Toleranz ein und "politische Korrektheit" für ein überkommenes System himmelschreienden Unrechts, der Unterdrückung und Versklavung, der Folter (Frauenbeschneidung, Vernähen der Vagina, rigorose steinzeitliche Strafen für kleinste Vergehen = Scharia) und empört sich lauthalsend, wenn irgendjemand - oder gar eine freie Frau! - Kritik wagt oder zumindest gewisse Zustände ernsthaft zur Diskussion zu stellen wagt.

Mit den Flüchtlingen, den vielen schuldlosen Frauen und Kindern und vielen durchaus "guten" Männern sind nun eben leider auch viele dieser Kultursoziopathen mit zu uns gekommen. Die Folgen werden nun ruchbar.
Diese "Burschen" haben absolut kein Unrechtsbewusstsein bezüglich ihres Verhaltens und werden auch nur sehr schwer "umerziehbar" sein, denn welcher Macho, der sich im Vergleich zu Frauen für einen Gott hält, ihnen andererseits aber nicht einmal die Hand schütteln will, weil er sich nicht "beschmutzen" und "unrein" machen möchte, will diesbezüglich wirklich umdenken, wenn er von ausgesuchten Teilen seiner Religion auch noch in diesem Bilde bestärkt wird?

Der tiefgläubige Muslim darf beim Sex mit seiner Frau (Frauen) Spass haben, solange er sich danach gewissen Reinigungsritualen und Gebeten unterzieht, die ihn wieder "säubern", nachdem er das Unreine berührt hat. Schöne "Kultur", was?

Wichtig wäre nun, dass die Neuankömmlinge verinnerlichen, dass Meinungs- und Glaubensfreiheit, die bei uns herrschen, keine Übergriffe rechtfertigen, auch wenn sie der Meinung und des Glaubens seien, auch unsere Frauen so behandeln zu dürfen wie ihre eigenen - oder überhaupt welche!

Das muss man sagen dürfen, ohne gleich als rechtes Arschloch geshitstormt zu werden von kuhäugigen Naivlingen, die immer noch meinen, alle Menschen seien von Wesen "gut" und hätten nichts anderes im Sinn, als miteinander "Backe-backe-Kuchen" zu spielen!


LG, eKy
__________________
Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen.
Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen!
Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind.
Dummheit und Demut befreunden sich selten.

Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt.
Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit.

Geändert von Erich Kykal (13.01.2016 um 17:34 Uhr)
Erich Kykal ist offline   Mit Zitat antworten