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#1 |
Galapapa
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Der Raureif der Novembernacht
taut rasch im frühen Regenschauer. Ein trüber, nasser Tag erwacht, trägt schwarz an kahlen Hecken Trauer. Auf Wiesengräsern, welk und steif, liegt glasig schimmernd und erfroren, ein Apfel, süß und überreif, am Wespenfraß schon angegoren. Die Nässe wäscht die klamme Luft im herbstlich kalten Nebelmorgen. Aus feuchtem Laub steigt Moderduft und überall ist Tod verborgen. Zum Regen mischt sich stetig mehr der erste Schnee in dicken Flocken, die Bäume scheinen, blattlos leer, den nahen Winter herzulocken. Geändert von Galapapa (29.10.2010 um 11:16 Uhr) |
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