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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 05.10.2009
Ort: Bratislava-Wien
Beiträge: 706
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Söhne der Nacht
Wenn rotblonder Morgen das Dunkel verbrennt, zu Hundert der Feind in die Erdlöcher rennt, das röchelnde Wasser blut-abwärts fluss-rot, dann ist das die Pause vom gestrigen Tod. Dein Bild in der Ferne, ich seh es weitab und lächle für mich - so nahe am Grab. Im kühlen Visier wo die Fäden im Cross, send Sterben ich einen, oder jenen im Tross. Nun suche ich Ruhe im Dunkel der Gruft, behütet vom Freund, bis die Nacht wieder ruft. Ich träume von Blüten und duftigem Wind und sehne mich heftig nach dir und dem Kind. Jedoch ist der Feind nach dem Abendrot hier, die Zeit zwingt der Tod oder er kommt zu mir. So ist meine Frist im Traumland gefüllt, mit Tanz und Vergnügen im REM Schlaf enthüllt. Wenn Träume verweht und die Nacht erblaut, kühlt es meine Sinne damit mir nicht graut, die Gegner zu fällen wie Bäume im Wald. Das macht mich lebendig – Jahrtausende alt, Wenn anderes Leben im Dunkel verhaucht, ist meines um Eines geringer verbraucht. Der Sinn allen Tötens beginnend mit Kain’s, gibt wahrlich Momente des Unsterblich-Seins. |
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