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#1 |
Galapapa
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Dunkel schweigt der kahle Wald,
Dämmerung am Morgen, dünne Äste ragen kalt in die schwarze Runde. Auf der Lichtung, morgenhell, gurgelt leis ein klarer Quell. Meine Knie sind nass vom Tau, als ich niedersinke, in den ruhigen Tümpel schau, meinem Gleichbild winke. Stumm, vor Schrecken wie erstarrt, bleib ich ohne Regung, wie vom Spiegelbild genarrt, schaurige Begegnung. Einer schönen Frau Gesicht reflektiert im Dämmerlicht, wo der eigne Wiederschein richtig hingehörte, dieses Antlitz, zauberfein, meinen Sinn betörte. Bis ein Molch zum Atmen kam aus dem Grund geschwommen, dieser hat mir unachtsam jenes Bild genommen. Teils erschreckt, doch wie befreit, steh ich in Benommenheit. Sanfter Frieden hüllt mich ein, als ich fort mich stehle, wohliges Zufriedensein strömt in meine Seele. Geändert von Galapapa (23.04.2009 um 18:12 Uhr) |
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