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#1 |
ADäquat
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![]() Im Mondlicht liegt die alte Stadt
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. © auf alle meine Texte
Geändert von Chavali (24.08.2013 um 14:12 Uhr) Grund: thx Faldi |
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#2 | |
Erfahrener Eiland-Dichter
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![]() hi chavilein
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© Bilder by ginton Jeder, der dir nah steht, steht mir auch nah... Alles, was einmal war, ist immer noch, nur in einer anderen Form. (Hopi) nichts bleibt, nichts ist abgeschlossen und nichts ist perfekt... (Wabi-Sabi)
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#3 | |
ADäquat
Registriert seit: 07.02.2009
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![]() hi ginnie,
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#4 |
nach vorn sehen und nicht
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Liebe Chavali,
jetzt regnet es bei uns auch, die Schwüle ist dahin, ich bin froh im Zimmer zu sein, Katzen lassen sich nicht blicken! ![]() Liebe Grüße Timo
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Nach vorn sehen und nicht zurück! |
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#5 | |
ADäquat
Registriert seit: 07.02.2009
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![]() Lieber Timo,
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#6 |
Lyrische Emotion
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
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Hi Chavi,
das ist ein schönes kleines Stück Lyrik und hat seinen ganz eigenen Charme. Die ersten beiden Strophen sind wirklich reizend (Z1/S2 "Träge" durch "Ermattet" ersetzen? Wegen der Metrik? Charme), sie fließen sehr gut und klingen beschwingt, besonders hervorzuheben Z4/S2, ein wunderbarer Ausklang. Lediglich mit Strophe drei habe ich ein kleines Problem. Wenn nun ein Donner grollt und vorher ein Blitz war, dann beißt die Maus keinen Faden ab, dann muss es heißen: Doch nun ertönt von weitem Donnerton, zuvor ein Blitz, der grell und lautlos zuckte. Wie wäre es damit: Im Mondlicht lag die alte Stadt und hohe Mauern bargen ihren Duft, der voller Staub und Hitze satt geboren war aus schwüler Sommerluft. Ermattet schlichen selbst die Katzen auf steilen Dächern sonnenwarm, sie balancierten mit den Tatzen das hatte ganz besondren Charme. Doch bald ertönte weiter Donnerton, ein Blitz zuvor, der grell und lautlos zuckte. Und es erbarmte sich der Himmelssohn - er schickte Regen. Und die Erde schluckte. So könnte es gehen... ![]() Auf jeden Fall ein schönes Gedicht. Gerne gelesen und und in einer mild windigen Mondlichtsommernacht kommentiert... ![]() Liebe Grüße Bis bald Falderwald
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Oh, dass ich große Laster säh', Verbrechen, blutig kolossal, nur diese satte Tugend nicht und zahlungsfähige Moral. (Heinrich Heine) Für alle meine Texte gilt: © Falderwald --> --> --> --> --> Wichtig: Tipps zur Software |
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#7 | |
ADäquat
Registriert seit: 07.02.2009
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![]() Moin Faldi,
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#8 |
Lyrische Emotion
Registriert seit: 07.02.2009
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Hi Chavi,
ich noch mal kurz... ![]() Das Vertauschen nützt m. E. nichts. Das "zuvor" bleibt erhalten und wenn du einen gegenwärtigen Zustand beschreibst, liegt der vorhergehende in der Vergangenheit. Hattest du gesehen, dass ich den ganzen Text in die Vergangenheitsform gestellt habe? Das ist eine Alternative, aber die Veränderungen wären vielleicht doch nicht in deinem Sinne. Man müsste die zweite Zeile ins Perfekt oder Plusquamperfekt bringen. Aber auch dann wäre eine kleine Veränderung von Nöten: Doch bald ertönt ein dunkler Donnerton, ein Blitz zuvor hat lautlos grell gezuckt. Erbarmen hat der ferne Himmelssohn - er schickt den Regen. Und die Erde schluckt. Ich weiß nicht, ob es dir so gefällt, aber irgendwie fällt mir auf die Schnelle auch nix Besseres ein. ![]() Liebe Grüße Bis bald Falderwald
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#9 |
TENEBRAE
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
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Hi, Chavi!
Mein Vorschlag für die von Faldi monierte Zeile + ein paar Korrekturen: In fahlem Mondlicht liegt die alte Stadt, Das Gedicht ist primär fünfhebig. Hier waren es nur 4 Heber. Da die Fehlzeilen hier in S1 keinem Rhythmus folgen, erlaube ich mir, sie zu korrigieren. Komma am Zeilenende. und hohe Mauern bergen ihren Duft, der, wie von Staub und dürrer Hitze matt, Ein Heber zu wenig. Das "satt" funzte lyrisch nicht, daher dieser Einschub, der das bild mit dem "scheint" der Folgezeile inhaltlich besser abrundet, wie ich finde. geboren scheint aus schwüler Sommerluft. Ermattet schleichen selbst die Katzen Hier ist die ganze Str. vierhebig, aber dabei hast du dir vielleicht was gedacht, daher lasse ich sie so. Solltest du meinem Vorschlag von S1Z3 folgen, solltest du hier aber ein anderes Wort statt "ermattet" wählen, wegen Wortwiederholung mit "matt". auf steilen Dächern, sonnenwarm, Komma nach "Dächern", sonst klingt es sprachlich allzu geschraubt. sie balancieren mit den Tatzen, Komma am Zeilenende. und das hat ganz besondren Charme. Das "e" ist stumm, weil das Wort französisch ist. Geschrieben gehört es aber! Doch bald ertönt ein dunkler Donnerton Ab hier wieder durchgehend fünfhebig. aus einer Ferne, die von Blitzen zuckt. Die Blitze sieht man lange vor dem Hören des Donners, also stimmt so das Bild wieder. Erbarmen hat der ferne Himmelssohn - er schickt den Regen. Und die Erde schluckt. Das "Schlucken" klingt in meinen Ohren nicht sonderlich lyrisch, und inhaltlich verbinde ich damit eher Gier (Schlucken wie Schlingen), Demütigung (Was man so alles "schlucken" muss...) oder Obszönität (Schluck, du Schlampe!). Worte wie "trinkt", "empfängt", "singt" oder "atmet" usw... hätten dort sicherlich besser gepasst, hätte man einen passenden Reim darauf gefunden. Aber das ist subjektiv empfunden und nur ein stilistisches Detail. Sehr gern gelesen! LG, eKy
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Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen. Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen! Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind. Dummheit und Demut befreunden sich selten. Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt. Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit. Geändert von Erich Kykal (29.08.2013 um 16:52 Uhr) |
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#10 |
ADäquat
Registriert seit: 07.02.2009
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![]() Hallo ihr beiden, Faldi und Erich,
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