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#1 |
ADäquat
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Ort: Mitteldeutschland
Beiträge: 13.009
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![]() Wer kennt die Straße,
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. © auf alle meine Texte
Geändert von Chavali (06.10.2011 um 09:54 Uhr) |
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#2 | |
Erfahrener Eiland-Dichter
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![]() hi chavilein
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© Bilder by ginton Jeder, der dir nah steht, steht mir auch nah... Alles, was einmal war, ist immer noch, nur in einer anderen Form. (Hopi) nichts bleibt, nichts ist abgeschlossen und nichts ist perfekt... (Wabi-Sabi)
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#3 | |
ADäquat
Registriert seit: 07.02.2009
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![]() ...danke, ginnie,
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#4 |
Erfahrener Eiland-Dichter
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hallo chavali,
ich finde die grundidee gar nicht schlecht - darf ich mir das mal rhythmisch zurechtrücken , so wie ich das innerlich höre? du kannst dir ja dann überlegen, was davon du brauchen willst. Wer kennt die Straße, die da zwischen Grenzen liegt, auf der man nicht erkennt: Ist's hier? Ists dort? Wo ein Gedanke sich zwischen den Mauern wiegt; Ist es ein kühler oder milder Ort? Wer nennt die Wege, die man tapfer gehen muss, wo man nur ahnen kann, was man nicht weiß? Ein Wegkreuz hier, mag sein - bedeutet es Verdruss? Geht man verkehrt herum, geht man im Kreis? Im Niemandsland gehörn die Steine alle dir, es ist der Wegesrand damit umsäumt. Du räumst sie auf und baust dir eine Straße dann, von der du lang vorher schon hast geträumt. Ich höre das, wie gesagt mit dem musikalischen Ohr - und so könnte ich das nun tatsächlich auch singen. Fehlt nur noch ein zündender Refrain...... ![]() Ein feines Lied! Lg, larin |
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#5 | |
Erfahrener Eiland-Dichter
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![]() hi chavilein
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#6 | |
asphaltwaldwesen
Registriert seit: 31.03.2009
Ort: österreich
Beiträge: 961
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ein sehr tief gefühlter text über innere zweifel, die jeden einmal heimsuchen und die fragen "habe ich bisher alles richtig gemacht? werde ich trotz neuen wissens wieder falsche wege beschreiten, ohne es rechtzeitig zu erkennen?" gepaart mit der erkenntnis, dass kein jemals gewählter und gegangener weg wirklich umsonst war. man nimmt stets etwas mit. und man entwickelt vor allem ein gespür für die steine, die sich unter den eigenen füßen richtig anfühlen.
so jedenfalls lese ich deinen text, liebe chavali. daher hat es mir auch S3 besonders angetan. vor allem die perspektiv-verschiebung darin, WER eigentlich die straße "bildet". stein oder wanderer. der vermeintlich freie wille, auf den der mensch sich so viel einbildet, wird hier ganz leise und doch gewaltig ins wanken gebracht als konzept des daseins. sehr feinsinnig und genau betrachtet! Zitat:
"gehörn die steine dir, die du an grauen wegesrand geräumt" ebenso wie "gehörn die steine dir, die du an/am grauem wegesrand geräumt (im sinne von aufgesammelt bzw. beiseitegeschafft)". auch, wenn sich der sinn der zweiten version erst über ein paar ecken nachdenkens eröffnet. so ganz also bin ich mir da nicht sicher, wie ich das als leser im sinne des autors lesen soll. aber das ist auch das einzige, was mich wirklich "aufgehalten" hat für einen moment beim genießen der philosophischen betrachtung. sehr gern gelesen! lieber gruß, fee |
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#7 | |||
ADäquat
Registriert seit: 07.02.2009
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Beiträge: 13.009
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![]() Hallo liebe larin,
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#8 | |
Slawische Seele
Registriert seit: 07.02.2009
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Beiträge: 5.637
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Liebe Chavali,
ich kann dieses Werk sogar nachfühlen, weil mir solche Gedankengänge sehr vertraut sind. Du nennst es: Zitat:
Ich betrachte das Leben als "Sammelalbum", das viele Seiten hat, die mit Bildern gefüllt werden. Blättert man vor und zurück, weiß man, dass alle, so wie sie darin haften, dazu gehören und alle etwas bewirkt haben. Und weil man beim Betrachten von "Lebensbildern" nicht beständig in einen "Freudentaumel" gerät, schaut man nach innen und hinterfragt. Dabei kommen einem Gedanken, wie wohl die nächsten Bilder sein werden oder ob man auf diese mehr Einfluss nehmen kann. Die letzte Strophe wendet es ins Positive - auch das gefällt mir besonders gut. ![]() Habe gern darin und zugleich im eigenen "Album" ein wenig geblättert und meine Gedanken da gelassen. Ich weiß es von mir, dass man für solche Zeilen in einer ganz eigenen Stimmung ist - und genau diese überträgt es auf den Leser. Sie sind vertraut. Dafür, dass du "nur versucht hast" etwas zu schreiben, ist es mehr als gelungen. Liebe Grüße Dana
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Ich kann meine Träume nicht fristlos entlassen,
ich schulde ihnen noch mein Leben. (Frederike Frei) |
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#9 | ||
ADäquat
Registriert seit: 07.02.2009
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![]() Liebe Dana,
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Geändert von Chavali (11.10.2011 um 15:16 Uhr) |
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#10 | |
Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 15.03.2011
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Beiträge: 1.836
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Hallo, liebe Chavi
![]() ich reihe mich artig nach den vorhergehenden Kommentaren ein, was an meiner “Zwangspause” liegt. ![]() Andererseits finde ich es sehr interessant, wenn sich mehrere Meinungen „vor mir“ befinden, dann kann ich vergleichen, wo Übereinstimmungen sind oder ich vielleicht ganz anderer Meinung bin. Zitat:
Was mir gleich auffiel (und „chavilike“ ist ![]() ![]() Die erste Strophe stellt eine nachdenkliche Frage, die in der zweiten fortgeführt wird und in einer Erkenntnis „mündet“. Zu wissen, was falsch ist, schenkt Sicherheit, was sich in der dritten Strophe in etwas äußert, das ich „erkennendes (Selbst)verstehen" nennen möchte. Dieses Verstehen gibt Kraft und Hoffnung. Jedenfalls wirkt es so auf mich. Der „rote Faden“ zieht sich schön durch dein Werk und verbindet die drei Strophen miteinander. Frage / Frage-Erkenntnis / Erkenntnis-Verstehen = Mut und Hoffnung, den eigenen Weg weiter „ausbauen“ zu können. „Niemandsland“ ist eine gute Wahl, denn wir bahnen uns unsere Wege durch das „Land des Lebens“, aber das Land „gehört“ uns nun mal nicht, wir sind gewissermaßen nur „Gäste auf Zeit“. Bei den Steinen sind beide Lesarten möglich. „Gefühlt“ tendiere ich eher zum „Beiseiteräumen von Steinen“, die dem LI im Weg lagen. "Analytisch" (wie ich vorher erwähnte) dann mehr zum „Ausbau“ eines eigenes Weges. Daher kann ich keiner der beiden Sichtweisen einen „direkten“ Vorzug vor der anderen geben – was aber auch gar nicht nötig ist, ich lasse sie einfach beide gelten. ![]() Was die "mans" betrifft: Es ist eine "Gratwanderung", denke ich. Wann wirkt es als "ungewollte Wiederholung" und wann ist es ein rhetorisches Stilmittel? Ich kann da auch keine allgemeingültige "Grenze ziehen", sondern entscheide in solchen Fällen am vorliegenden Werk; d. h. per "Gefühl". Stört es mich beim Lesen, fällt es mir negativ auf oder bemerke ich es kaum (bzw. nicht)? Hier ist es so: Bemerkt zwar ja, aber ein "störendes Gefühl" stellte sich nicht ein. Ergo würde ich es hier auch als Stilmittel ansehen, das durchaus so dastehen kann und darf. ![]() Interessant ist der tatsächliche „Liedcharakter“, denn trotz einiger trochäischer Versanfänge lässt es sich flüssig lesen. Na, siehst du: Chavi kann’s noch! In diesem Sinne: Kopf hoch und ruhig optimistisch sein! ![]() Sehr gerne gelesen und kommentiert. Liebe Grüße ![]() Stimme ![]()
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