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#1 |
ADäquat
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Ort: Mitteldeutschland
Beiträge: 13.008
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![]() Die Schwalben sind heut fortgeflogen,
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Geändert von Chavali (11.01.2017 um 16:04 Uhr) Grund: Kleinigkeiten und besser so ;-) Zeile 4 von S2 |
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#2 | |
Erfahrener Eiland-Dichter
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![]() Huhu chavilein,
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© Bilder by ginton Jeder, der dir nah steht, steht mir auch nah... Alles, was einmal war, ist immer noch, nur in einer anderen Form. (Hopi) nichts bleibt, nichts ist abgeschlossen und nichts ist perfekt... (Wabi-Sabi)
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#3 | ||
ADäquat
Registriert seit: 07.02.2009
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![]() Hi ginnie,
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#4 |
Gast
Beiträge: n/a
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Deine Naturbeschreibung gefällt mir sehr. Den " Himmelsbogen" finde ich super, und das erzählerische. Die letzte S. rundet das Gedicht ab, und die Weisheit: dass alles Enden auch einen Neubeginn bedeutet läßt Hoffen.
![]() Ich mag Naturbeschreibeungen, auch wenn der herbst schon viel bedichtet wurde. Es ist wie spazierengehen, man sieht immer wieder etwas Neues und ist überrascht. Für dien Titel vielleicht: Herbstlich? Mir haben deine Gedanken gefallen. ![]() ![]() Liebe Grüße sy ![]() ![]() ![]() |
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#5 |
Von Raben umkreist
Registriert seit: 27.12.2009
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Beiträge: 1.053
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Liebe Chavali,
ein schönes Herbstgedicht mit einer Menge typischer Bilder stellst du uns vor. Als Titel könnte ich mir "Herbstwehen" vorstellen. Gerne gelesen und kommentiert. Liebe Grüße Sid
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Alle meine Texte: © Sidgrani "Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch"
»Erich Kästner« |
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#6 | ||||
ADäquat
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![]() Liebe sy,
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#7 |
Erfahrener Eiland-Dichter
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Beiträge: 180
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Liebe Chavali, ein schönes Herbstgedicht. Aber eine Elegie ist es nicht, würde ich so sehen. Du beklagst ja nichts, im Gegenteil, du beschreibst lediglich. Für eine Elegie ist es meiner Ansicht nach auch nicht melancholisch genug, und die Melancholie gehört nun mal zur Elegie.
Mir sind aber ein paar Dinge aufgefallen, auf die ich dich gern aufmerksam machen möchte: S1Z3: "sie queren blauen Himmelsbogen". Das scheint mir nicht so recht hinzukommen, weil einfach das "den" fehlt. Der blaue Himmelsbogen ist sehr schön. Und dann scheint es mir auch nicht ganz logisch, wenn du schreibst: "und sehen schon das Ziel ganz nah". Schließlich fliegen sie von Europa nach Afrika, und du als Beobachterin siehst sie ja von Europa aus, und von Nähe zu Afrika kann noch keine Rede sein, sie sind ja grademal erst losgeflogen. S2Z4: Hier würde besser passen: "DIE Wintersaat ist ausgesät" statt "und Wintersaat ist ausgesät". Durch das "und" entsteht ein Bezug zu den Fröschen, aber die säen keine Wintersaat aus. Außerdem hast du auf diese Weise eine schöne Anapher. S3Z3-4: "Der kleine Fluss führt viel mehr Wasser,/es regnet oft. Ein Lebensquell." Die Beschreibung ist in Ordnung, aber mit der Schlussfolgerung komme ich nicht ganz hin. Natürlich ist der Fluss ein Lebensquell, aber wenn er viel mehr Wasser als sonst führt, könnte er irgendwann über die Ufer treten, und das bedeutet nicht Lebensquell wie beim Nil, sondern Gefahr für die Menschen. Also der Lebensquell ist für mich fraglich. S4Z3-4: "Wir wollen nicht von Abschied reden, /denn oft ist er ein Neubeginn." Chavali, ein Abschied bedeutet IMMER einen Neubeginn, nicht nur oft, eine andere Phase des Lebens, hier der Jahreszeit, beginnt. Das ist zu absolut und nicht logisch formuliert. Conclusio: "... und macht nur in Gesamtheit Sinn". Hier gefällt mir gar nicht das "macht ... Sinn", das verletzt die normalsprachliche Ebene, es ist Slang. Die Aussage als solche aber scheint mir etwas an den Haaren herbeigezogen. Du versuchst eine Zusammenfassung, wie sie die Conclusio manchmal erfordert, aber das ist nicht Pflicht. Du kannst auch ganz anders aus dem Gedicht herausgehen, weicher, ein bisschen nachdenklicher. Angelika |
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#8 | |||
ADäquat
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#9 |
Hallig-Dichter
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Beiträge: 63
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Hallo Chavali,
ein teilweise schöne Naturbeschreibung, die mMn nicht recht weiß, was sie will. Schon die Zeitverhältnisse sind mir unklar. Das Gedicht beginnt damit, dass die Schwalben "heute" fortgeflogen sind. Dieses "heute" öffnet eine Szene. Die Kamera verfolgt die Zug der Schwalben. Ja? Youtube widerspricht: der Zug der Singvögel fliegt nur nachts. Tagsüber kümmern er sich um Nahrung oder schläft. Gut, begänne nun das Gedicht mit "nachts sind die Vögel fortgeflogen", bekäme ich ein weiteres Problem. Wie bemerkt man überhaupt, dass die Schwalben plötzlich weg sind...? Gut, man könnte damit beginnen, dass sie sich gestern Abend lärmend in der großen Linde zum Abflug versammelten. Dann könnte man den Vollmond erwähnen und die Ruhe am folgenden Morgen. Wie ja auch beschrieben. So könnte Melancholie entstehen, ohne explizit benannt zu werden. Aber das Gedicht hält sich nicht an diesen Plan. Es springt im Zeitraffertempo von Ort zu Ort, von Zeit zu Zeit. Warum? Um elegisch die sterbende Natur zu betrauern? Naja, klagen soll das Gedicht wiederum auch nicht.... Und so bekomme ich den Eindruck, dass das Gedicht nicht so recht weiß, was es will. Eigentlich sehr schade. Ich habe mir einige Videos ansehen müssen... nein können, um möglichst präzise argumentierend bis zu dieser Stelle zu kommen. Waren sehr interessante Videos über Vogelzüge und Herbstmonde darunter. ;-). Danke für diese (wenn auch) zufällige Anregung. Und Danke, Angelika und Chavali, für Euern kurzen Dialog zum emotionalen Motiv dieses Gedichtes . Er machte mich auf das Dilemma vieler Naturgedichte aufmerksam: sie wissen wohl oft selber nicht genau, wofür sie da sind - ob sie lieber klagen oder malen wollen. ;-) Lg Geändert von Jongleur (04.03.2017 um 15:00 Uhr) |
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#10 | |
ADäquat
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![]() Hallo Jongleur,
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