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#1 |
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Lim-Fee
Registriert seit: 01.05.2014
Beiträge: 186
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Beiläufig
Die Sonne schien, ich ging spazieren, mein Regenschirm war aufgespannt, ich sah die alte Dame mich sondieren, sie starrte amüsiert und ganz gebannt. Sie nickte wissend, als sie sagte, man muss gut vorbereitet sein, die Wolken heutzutage sind, beklagte sie sich, so unberechenbar gemein. Schon ging sie fort in aller Stille, dann hörte ich ihr Hündchen bellen, es trug tatsächlich eine Sonnenbrille, ich wollte keine Fragen dazu stellen. Ich ließ die Szene also stehen, das Sein ist irgendwie verkehrt, denn manchmal reicht es, einfach zuzusehen, wie die absurde Welt sich selbst erklärt. Geändert von Xenia (Heute um 14:49 Uhr) Grund: Vorschlag von Lotusblüte umgesetzt |
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#2 |
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Neuer Eiland-Dichter
Registriert seit: 14.08.2026
Beiträge: 20
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Liebe Xenia,
die Bilder, die du so aus dem Ärmel schüttelst sind genau so bunt wie deine Sprache! Ich habe mich herrlich amüsiert! Liebe Grüße Floris |
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#3 |
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Beleuchtete
Registriert seit: 15.08.2026
Ort: Norddeutschland in der Natur
Beiträge: 17
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Liebe Xenia,
dein Gedicht hat mich wieder so schön mitgenommen — diese Mischung aus Alltag und leiser Absurdität ist einfach typisch für dich. Und die Sonnenbrille des Hündchens hat mich wirklich zum Lachen gebracht. Manchmal erklärt sich die Welt tatsächlich am besten, wenn man einfach stehenbleibt und sie machen lässt. Erlaube mir noch eine kleine Anmerkung, liebe Xenia: Mir ist aufgefallen, dass in der letzten Strophe das „manchmal“ zweimal vorkommt. Vielleicht könnte in der zweiten Zeile ein „das Sein ist irgendwie verkehrt“ stehen — aber das wäre nur eine ganz optionale Idee. LG ![]() Lotusblüte |
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#4 |
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Lim-Fee
Registriert seit: 01.05.2014
Beiträge: 186
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Liebe Floris, liebe Lotusblüte,
ich freue mich sehr über eure beiden Rückmeldungen — es ist schön zu sehen, wie unterschiedlich ihr die kleine Szene aufgenommen habt, wie ihr aus denselben Zeilen völlig eigene Farben herauslest und wie sich dadurch mein Text plötzlich in zwei Richtungen weiterbewegt, die ich beim Schreiben gar nicht im Kopf hatte. Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn ein Gedicht nicht nur gelsen wird, sondern sich in verschiedenen Menschen auf unterschieldiche Weise öffnet. Und Lotusblüte: Deinen Hinweis nehme ich wirklich gern an. Das doppelte „manchmal“ ist mir beim Schreiben tatsächlich gar nicht aufgefallen. Dein Vorschlag „das Sein ist irgendwie verkehrt“ passt wunderbar in den Ton, den ich dort haben wollte. Danke euch beiden für eure feinen Augen beim Lesen. Herzliche Grüße von Xenia
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