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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 17.01.2017
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Auf dem Oktoberfest
Oktoberfest in München Wenn München seine Fahnen hisst und weiß-blau der Himmel lacht, wenn schon früh am Morgen die erste Maß dich grüsst. Dann zieht es Groß und Kleine zur Theresienwiès`n hinaus, denn heute wird gefeiert, die Sorge sie bleibt heut zu Haus! Die Dirndl leuchten farbenfroh, die Lederhosen sitzen stramm, die Blasmusik spielt fröhlich auf, dass keiner still bleiben kann. Es duftet nach gebrannten Mandeln, nach Bratwurst und nach Bier, und irgendwo ruft einer laut: „Heut feiern wir, heut feiern wir!“ Im Bierzelt klingt die Stimmung, die Kapelle sie spielt auf,, die Krüge werden hochgestemmt, die Bedienung ist im Dauerlauf. "Eins, zwoa, gsuffa, das Leben ist so schön, wir feiern bis die Nacht beginnt, und wir, wenn`s geht, die Sterne seh`n!" Doch zwischen all dem Lachen geschieht, was keiner plant: Ein Mann sieht eine Frau an, nimmt zögernd ihre Hand. Sie lächelt und die Musik spielt plötzlich nur für zwei. Da merkt man: Auf der Wiesn ist die Liebe auch dabei. Und wenn dann spät am Abend die letzten Lichter glüh`n, die großen Fahrgeschäfte noch einmal ihre Runden zieh`n, dann klingt aus einem Bierzelt noch leis Musik heraus. Vielleicht wird morgen vieles wieder ganz gewöhnlich sein, doch heute auf der Wiesn war jeder Mensch daheim. o;zapft is! so klingt es weit über Münchens Stadt, wo man beim Feiern manchmal auch einfach Glück gehabt. Und wenn die letzte Maß`n im Glase schäumend stehn, dann weiß man: Schöner kann ein Fest wohl kaum zu Ende geh`n. |
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