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#4 |
Gast
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Hallo Medusa,
der Sinnspruch des Hosenbandordens an einem Narrengedicht? Die Überschrift hat mich etwas verwirrt, statt des Erwarteten gibts ein Terzinengedicht mit 4 kreuzgereimten Zeilen als Abschluss. Vom äußeren Erscheinungsbild her sieht es aus, als wärs gern eine Villanelle geworden, die sich (überwiegend) nicht wiederholen soll. Bis auf den drinnen/Zinnen reim repetiert nix. erklimmt zu diesem Zwecke spitzig Zinnen spricht was dagegen, hier spitze Zinnen zu machen. Sonst könnte man glauben, das Lyrich klettere spitzig. In S 3 und S 4 hat dich die Reimkunst im Stich gelassen. kommen willkommen sonnen schwächelt So wirft er jedem hübsch beschaulich Flecken die Wut herein, er braucht das wohl zum Leben Was ist denn nur sein Ziel, was ist sein Zwecken Dieser Vers krankt ganz besonders nach meiner Meinung, So wirft er jedem hübsch beschaulich Flecken die Wut herein? Wie werfe ich etwas herein? Und hübsch beschaulich Flecken ist eine harte Atrophierung (ich weiß, manche lieben dieses STilmittel, ich persönlich nicht). Auch der krumme Zwecken gefällt mir nicht, die ganze Zeile riecht aufgefüllt Was ist sein wahres Ziel, was sein Bezwecken? Die Idee gefällt mir, aber die Ausführung ist überholungsbedürftig. lG RiffRaff |
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