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Gast
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Strandgut, zwanzig pralle Bände,
fiel mir kürzlich in die Hände. Dieser Schatz soll nicht verweilen in der Kiste, will ihn teilen. Wem aus meinem langen Leben werd ich seinen Anteil geben? Christa, meiner Patentante, seit der Firmung Anverwandte. Meinem lieben Bruder Claus schick ich gleich ein Buch ins Haus. Auch Marina, meine Nichte, kennt noch keins unsrer Gedichte. Babs und Luggi werden lachen, lesen sie die wilden Sachen. Rolf und Horst und auch die Gina finden unser Buch ganz prima. Hab bei Falken angefangen und bin immer links gegangen. Lulu, einem großenn Maler, teurer mir als tausend Taler. Puppenspieler Sigi, klar, der kriegt auch ein Exemplar. Andere aus jenen Jahren liegen ja schon längst auf Bahren. Evi, mit der ich gespielt, mich in Reimen unterhielt. Anna, Berna, Marion, Sylvia hat das Büchlein schon. In die Brechtstadt schick ich es Bernd, und vorher küss ich es. Ach, Sabine wird verstehen, was mit Ralfi war geschehen. Ruth, Verena, Claudia, Max mit schwarzem Seidenhaar und Juliane, die Mama, waren damals für mich da. Einer Dichterin ganz helle, sie heißt, glaube ich, forelle, und den Schottlandfahrerinnen - Rabbie Burns im Herzen drinnen, blauen Himmel, weiße Wolke, schrieb ich Lieder aus dem Volke. Dirk und Tom, den treuen Freunden, die es ehrlich mit mir meinten, und den Kämpfern vom Tai Chi schenk ich Qi und Fantasie. Meinen Chef vergess ich nicht, schrieb für Tierschutz ein Gedicht. Diesen Menschen will ich danken, denn ihr Herz kennt keine Schranken. Heute will ich an sie denken, sie mit unserm Buch beschenken. Eins bleibt hier, das lesen schön Katerchen und Brüderchen. Geändert von Seeräuber-Jenny (20.07.2009 um 21:23 Uhr) |
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