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lebendig
Registriert seit: 28.10.2009
Beiträge: 350
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Hallo eKy,
ich bin bei diesem Gedicht metrisch arg ins Schleudern geraten. War dies dein Ansinnen? Bei anderen Gedichten von dir, ist mir dies jedenfalls nicht passiert. Ich habe versucht, es einmal durch zu betonen und es kam Folgendes heraus: Zitat:
xXxXxXxx xXxXxXx Zitat:
XxxXxXxX XxXxxXx Zitat:
xXxXxXxX xXxXxXx Sicher sind andere Betonungen möglich, jedoch war dies mein erster Eindruck, weil du m.E. kein klares Metrum vorgibst. Interessant ist, wie so oft bei dir, das Spiel mit den Reimen an den Anfängen der Folgeverse, was du hier aber nur in der ersten und zweiten Strophe beibehältst. Rein sprachlich habe ich von dir auch schon Gedichte auf höherem Niveau gelesen. Hier macht mich die Inversion Zitat:
Das Bild aus Strophe 1 empfinde ich als sehr gelungen. Das lyr. Ich scheint, mit sich selbst und seinem Charakter nicht im Reinen zu sein. Es beschreibt seinen inneren Kampf, eigentlich anders sein zu wollen als es ist und beklagt, nicht vom Engel erlöst worden zu sein. Anscheinend ist es selbst nicht in der Lage, sich zu ändern. Da hier von Handlungen (begehe ich meine Tage) die Rede ist, schließe ich ein unschönes Äusseres als Auslöser aus. Für mich persönlich wird hier einer Hilflosigkeit Ausdruck gegeben, die sich jedoch nicht mit meinem eigenen Empfinden deckt. Als Leser möchte ich dem lyr. Ich zurufen: „Sei deines eigenen Glückes Schmied! Du kannst nicht alles auf deine Herkunft, dein Umfeld und irgendwie geartete Zwänge schieben und in diesem Leben vor dich hinvegetieren. Wenn du anders sein möchtest, sei anders. Versuche es zumindest und wenn du das nicht kannst, sieh ein, dass es an dir liegt und nicht an allen anderen und suche dir Hilfe, damit du es im nächsten Anlauf vielleicht schaffst. Ich drücke dir die Daumen!“ Ein Gedicht, welches mich sehr zum nachdenken animiert. Verzeih bitte, wenn ich Falsches interpretiere. Gruß Von Quicksilver |
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