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#7 | ||
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Gast
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Hi Erich!
Mal eine Revanche... hab nach recht aktuellen Sonetten aus deiner Feder gesucht, von der Gemälde-Herde ins Vereinzelte getrennt, damit Kommentieren geht. Dieses hier wirds also werden. Es ist allerdings so, dass das Sonett bis auf drei vier kleine Fehlerchen, schon relativ traumhaft gemacht ist. Ich weiss ja, bzw, es ist allzu offensichtlich, dass du schon ein Meister des Sonetts bist, unbestritten, unzweifelhaft, jenseits jedweder Debatte, bzw, WEIT jenseits davon. ![]() Zitat:
Du schreibst äusserst eloquent, geradlinig, korrekt, und dennoch fliessend und träumerisch, treffende und treffliche Sonett-Konstrukte, wie man sicherlich viele Dutzend Mal bewundern kann. Und in deiner Gedicht-Verbesserungs-Kritik bist du äusserst... penetrant. Gewähre ich also deinem Sonettenglanz, Rache-Penetranz. In Sonnenglut, gewahr die großen Stunden, falsche Grammatik, zumindest würdest du das MIR nicht durchgehen lassen, sowas darfst ja nur du als sich das Land dem Schauenden verspricht wie eine Schönheit, die ins wahre Licht und gleich der Schönheit, "wie eine Schönheit" super plump geblinzelt hat und dann zu sich gefunden, entbietest du, dem Ewigen verbunden für ein paar Augenblicke von Gewicht, für betont, Trochäus, dann Senkungsprall, andere Formulierung bitte dem Erdenkreise deinen Gruß, und nicht Bewältigtem erahnst du dich entwunden. noch geschwurbelter, und es ist ein Hefezopf Sind dies die Kostbarkeiten eines Lebens, da sich die Wunder alle neu erklären für die Momente, die das Staunen währt? wovon redet der Dichter? gab er einem senilen Alzheimer-Patienten einen bunten Lolly??? Aus solchen Gnadenbildern des Enthebens gerinnt Erinnerung, denn sie gewähren uns einzig diese, selig und verklärt. Es ist ein Traumbildnis, ja, aber diesen romantischen Schmelz kaufe ich dem Dichter nicht ab. Das verzweifelte Destillat eines Desillusionierten, der dennoch noch träumen will mE. Zitat:
Derart. Es ist ein schönes, träumerisches Sonett, das das Wunder des Augenblicks, wortwörtlich, zu erheischen sucht, die Schokolade phlegmatischer Zeit, den Lichtblick im Meer des Schattens. Insofern, dem Einhorn auf der Lichtung gleich, achtsam und hoffend. Natürlich ist der "erste Fehler" in Zeile 1 gar keiner. Es wurmt mich nur, dass der Urheber des Sonetts, MIR so etwas sehr wohl ankreiden würde. - und auch allen Anderen, nur sich selbst nicht. Sind gehobene grammatikalische Formulierungen ihm alleine vorbehalten? "für die Momente" ist tatsächlich xXxXx aber "für ein paar" xe ich eher XxX oder sogar xxX, das "ein" zu betonen ist mE schlicht unmöglich. Du siehst, drei vier Fehlerchen konnte ich auch finden! Dennoch, ist ein solide gemachtes, träumerisches, idealistisches... Pro-Vital-Sonett. Manchmal etwas zu gewollt, geschwurbelt, ein paar Fehlerchen drin allerdings.
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