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#1 |
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Gesperrt
Registriert seit: 20.11.2016
Ort: Hilden, NRW
Beiträge: 531
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Lieber Jongleur,
Deine musikalischen Assoziationen finde ich sehr interessant und sie zeigen, dass man Gedichte unter ganz verschiedenen Aspekten rezipieren kann. Ich stell mir gerade vor, wie ein bildender Künstler aus der Sparte Malerei ein genrefremdes Gedankengut visualisieren würde. Aber zurück zur Musik. Lyrik ist der Poesie nahe verwandt und Gedichte werden nicht absichtslos auch Lieder genannt. Du nennst Trochäen (XxXxXx,,,,) binäre Rhythmen und Daktylen (XxxXxxXxx...) tenäre. Aber damit machst Du es für musikferne Individuen, die sich der Wortkunst, der Poesie verschrieben haben, unnötig schwer. Viele sind froh, wenn sie in den Versen die verwendeten (erstmal die am meisten verwendeten) Versfüße erkennen und benennen können. Ein Maler wird vielleicht durch die Rhythmen zu unterschiedlichen Farbgebungen, zu einem Aquarell, einer Kohlestiftskizze, einem Ölgemälde angeregt werden. Ich bin heilfroh, wenn der Rezipient an der Verwendung bestimmter Versfüße durch den Verfasser dessen (verborgene) Absichten erahnt. Wiewohl: Ich glaube, vor einiger Zeit die Anwendung der Regel des Goldenen Schnittes auch in der Lyrik entdeckt zu haben und greife zu einem ähnlichen Mittel wie Du (wobei Du Deine Kenntnisse in der Musik auf ein verwandtes Genre anwendest, um einen Dir Erfolg versprechenden Erkenntnisgewinn versprichst). Spannend und außergewöhnlich, aber doch fast exotisch. Liebe Grüße, Felix |
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#2 |
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Slawische Seele
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 5.637
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Lieber Felix,
sehr, sehr schön - man taucht darin fröhlich ein. Als Bilder tauchten alte Kinderbücher auf mit tanzenden Kindern, Mädchen auf einer Wiese. ![]() Beim heutigen Spaziergang habe ich bewusst die Schneeglöckchen vor der Haustür angetippt. ![]() Liebe Grüße Dana |
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#3 |
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Gesperrt
Registriert seit: 20.11.2016
Ort: Hilden, NRW
Beiträge: 531
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Liebe Dana,
vielen, vielen Dank für Dein Kompliment! Das Antippen einer Blume, es war eine Schwertlilie, habe ich auch mal gemacht. Nach langer Zeit ohne Blumen, Farben, Sonne, Musik und allem, was sonst noch Freude macht, entdeckte ich eine einsame Schwertlilie und habe sie beinahe andächtig gestreichelt. Wo? Verrat ich Dir, wenn Du mich fragst, per PN. Liebe Grüße, Felix |
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#4 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Lieber Felix,
Der Frühling ist da! ![]() Und deine langen Zeilen lassen ihn auch vor meinen Augen vorbeiziehen. Ich habe heute morgen die Tür aufgemacht und erstmal meine Hündin Sina vorgeschickt, damit sie mir Bescheid sagt, ob der Bär im Garten ist. Aber er ist wohl woanders. ![]() ![]() In den langen Zeilen kann man gut verweilen.... Liebe Grüße sy ![]() ![]()
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#5 |
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Gesperrt
Registriert seit: 20.11.2016
Ort: Hilden, NRW
Beiträge: 531
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Liebe Syranie,
Deine freundlichen Worte sind Nektar für meine Seele. Vielen Dank! Darf ich Dir ein kleines "Geheimnis" verraten? Das Gedicht ist ein Akrostichon und setzt das, was der Großmeister Goethe den Faust bei seinem Osterspaziergang in Knittelversen sagen ließ in mehr oder weniger gelungene rhythmische Prosa, beinahe in freie Rhythmen um. Ein Akrostichon (jetzt werde ich richtig eingebildet) bezeichne ich dann als einigermaßen gelungen, wenn die LeserInnen es nicht gleich als solches identifizieren. Liebe Grüße, Felix |
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