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#1 | |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo Erich!
Die Zeilen waren mein erster Daktylus-Versuch! Mir fällt es schwer immer zwei unbetonte Wörter/Silben zu finden, die dem Sinn nicht entfliehen. Da gibt es so viel zu beachten, dass ich das Gefühl habe, dass mich der Mut etwas zu verlassen scheint. Meine Frustrationstoleranz ist wahrscheinlich nicht die Beste! Ich sehe deine Kritik und Verbesserung und denke mir: "Wie macht er das nur?" ![]() ![]() ![]() Das wirkt so leichtgängig! Aus der "Lamäng" heraus. Ich will das auch können ![]() Inversionen, gerade eben gegoogled - alles klar. Also vermeiden für die Zukunft. Zitat:
"flichst" kannte ich noch gar nicht! x)) Dafür jetzt schon! Ich nehme Deine Kritik sehr gerne an, auch deinen Vorschlag und werde mich heute nochmal an die Zeilen setzen. Es lässt mir keine Ruhe und ich werde nicht aufgeben! Hab Dank fürs Lesen und fürs Kritisieren! Lg! So, ich habe die Zeilen angepasst: Du wachender Kelch meiner Seele, welch spendendes Leuchten du flichst. Ich schätze die liebenden Worte, im Dämmern du sanft zu mir sprichst. Verweilt das Präludium so heilsam im Schwarzen entzündend das Licht, Gedanken mäandern so langsam, die Schwere verdunkelt die Sicht. Warum nur bist du so wertvoll? Das Wandern durch Holz und Geäste, versinkende Schritte in Moll durch Wälder wie hohe Paläste. Im Geflecht der Schöpfung gewoben, im Glanze der singenden Sterne ins Tosen des Lebens gehoben - Oh Heimat, wie seh ich dich gerne! Geändert von bobo (18.03.2017 um 17:48 Uhr) |
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#2 | |
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heimkehrerin
Registriert seit: 19.02.2017
Ort: im schönen Österreich
Beiträge: 389
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Zitat:
zu deinem Trost: der Herr de Lamäng, Erich, macht das nun aber auch schon ein paar Jährchen länger und intensiver als die meisten hier. Da musst du dich nun echt nicht mieser fühlen als nötig. ![]() Und außerdem hat das keiner mal eben so locker und fehlerfrei hingelegt nach grad mal ein paar Wöchelchen Lyrik-Befassung. Die haben alle klein angefangen und das solltest du auch tun. Dann bleibt auch der Frust eher aus. Also zum Beispiel mal mit nur einer Strophe Daktylus anfangen anstatt gleich ein Monstergedicht schreiben zu wollen. Oder auch noch keinen hochgesteckten Inhalt wählen, sondern einen "allerweltlicheren", bei dem man dann nicht so an der Idee des Kunstwerks hängt, das man erschaffen möchte, sondern es als Fingerübung sieht. Da hat man dann auch mehr Möglichkeiten sinnmäßig abzubiegen, falls die Reimwörter knapp werden. Nur so als kleiner Tipp zur Frustlevelniedrighaltung. Für den ersten Versuch ist das mMn schon richtig cool! Respekt! fee |
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