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#1 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 27.08.2014
Beiträge: 470
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Der König des Sonetts wurd heut gestürzt!
von einem Kind, von einem schlichten Knaben, verlassen von Talenten und von Gaben - des Burschens Potentiale sind verkürzt. Womit man dieses Bauernbrot auch würzt, es stellt ein Opferfest für Wolf und Raben, nun lasst uns diese Majestät begraben - der König des Sonetts wurd heut gestürzt. Er hat mit fettgeschriebenen Majuskeln, mit fehlendem Verstand und ohne Muskeln sein Maurerdekolleté pervers entschürzt. Und ob im >Mutigsein< er sich auch übe, ihn leiten Angst und Paranoiaschübe - der König des Sonetts wurd heut gestürzt!
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Das Leben ist eines der schwierigsten. Geändert von Terrapin (31.10.2018 um 20:16 Uhr) |
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#2 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 27.08.2014
Beiträge: 470
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Die Flammenpeitschen aus der Glut des Strohs
erlöschen am Tumult der Schnelligkeit wie eine lästige Gefälligkeit und wandeln sich in Asche, mühelos. Es schwärzt der Ruß ermangelnden Niveaus und abgebrannten Reims Geselligkeit in deinem Strophenbau, die Helligkeit, die deine Stimme hebte, wahr und groß. Vergebens suchst du Halt im Sturz des Freifalls beim Versgepräng, das meine Seele band in Freudewogen kollektiven Beifalls. Der Versfuß trampelt wie ein Elefant durchs Porzellan der Stimme unsres Schreihals und ist weit weniger als elegant.
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Das Leben ist eines der schwierigsten. |
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#3 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 27.08.2014
Beiträge: 470
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Du hattest das Talent und Potential
um Größeres zu schaffen - schwergewichtig im Ausdruck und den Feinden uneinsichtig entgegnend ohne jegliche Moral. Denn deiner Verse Silben sind ein Stahl von derben Hammerschlägen unaufrichtig geschmiedet. Uns zerstörend, die wir nichtig verleben in dem goldnen Erdental. Doch leitest du den Ruhm vom Fehl der Welt her... das einen trocknen Wortschatz du bemühst, Du wärst uns Trommelnden ein Gott und Feldherr! Der Donner geistiger Vernichtung grüßt! vom Sturm hinabgewettert auf das Weltmeer hat Vers und Reim an Tollheit eingebüßt.
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Das Leben ist eines der schwierigsten. Geändert von Terrapin (30.12.2018 um 19:52 Uhr) |
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#4 |
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TENEBRAE
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
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Ach lieber Terrapin, was soll ich sagen -
so manche Fehlerchen hast du noch immer in deinen Texten, und auch immer schlimmer sind Eigenlob und Hyrbis zu beklagen, doch wär man froh, wenn sie das Schlimmste wären! Denn dieses ist, wie andere du schändest! Ein einzig Wort, das freundlich du empfändest, genügte schon, der Eitelkeiten Schwären zu heilen, die in dieser Runde gären! Doch keiner offenbar vermag zu wachsen aus diesem Reigen der Beleidigungen, vermag den Pfuhl der Schande zu entleeren, wo niederste Instinkte ihre Achsen aus Hieben recken und Verteidigungen.
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Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen. Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen! Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind. Dummheit und Demut befreunden sich selten. Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt. Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit. |
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