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Finstere Nacht Trauer und Düsteres

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Alt 15.08.2017, 14:01   #1
juli
Gast
 
Beiträge: n/a
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Hi eKy,

Schon der erste Satz weißt daraufhin, dass das Sonett persönlich ist. Es ist sehr tragisch, und man spürt ein wenig Distanz und doch Betroffenheit.

Wohlstand ist nicht gerade das was Kinder brauchen, Leiden kann vielfältige Ursachen haben, es steht nicht genau da, was für Leiden, aber dem Leser bleibt genügend Spielraum sich ein eigenes Bild im Kopf zu machen. Kinder brauchen Liebe. Wir haben auch als Erwachsene immer noch unser „Kind“ in uns. Die Worte sind eindringlich und nachdenklich zugleich.

Sehr gerne gelesen

Liebe Grüße sy

Ich habe die anderen Kommentare gelesen, es ist immer erschütternd, wenn Kinder geschlagen werden. Früher war das Gang und Gebe, ich mag keine Gewalt, und schon gar nicht gegen sehr viel Schwächere.

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Alt 15.08.2017, 20:30   #2
Erich Kykal
TENEBRAE
 
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Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
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Hi Koko, Sy!

Um ehrlich zu sein, ich war eben auch ein sehr forderndes Kind - ich habe sie erst um den Finger gewickelt und dann endlos genervt: aufgrund meiner frühkindlichen Erfahrungen manipulierte ich ohne Gewissensbisse. Damals war ich noch nicht so misstrauisch gegenüber Sozialkontakten und dachte als Einzelkind, das nie von seinesgleichen Gegenwind bekommen hatte, die ganze Welt gehöre mir!
Im Kindergarten lernte ich relativ überrascht erst den Unterschied zwischen "mein und dein"! Solang ich brav war, wurde ich ja mit Geschenken verwöhnt - kein anderes Kind der Nachbarschaft (weder in Linz noch in Neumarkt, wo meine Eltern ihr Haus gebaut hatten und einzogen, als ich vier war) hatte soviel Lego, Fischertechnik, Cowboy und Indianer-Sachen, Plastikritter, Flugzeug- und Panzermodelle, Carrera Rennbahn, Pfeil und Bogen, Bälle, Spiele, Schallplatten, Comix und Bücher!
Doping für meine ohnehin schon überbordende Fantasie!

Vielen Dank für eure verständnisvollen Gedanken!

LG, eKy
__________________
Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen.
Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen!
Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind.
Dummheit und Demut befreunden sich selten.

Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt.
Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit.
Erich Kykal ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.08.2017, 13:14   #3
Laie
Erfahrener Eiland-Dichter
 
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Registriert seit: 17.11.2015
Ort: Oberpfalz
Beiträge: 539
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Hi eKy,

das ist ein wahnsinnig starkes Sonett! Der Inhalt berührt allein dadurch, dass so viel Wahres und Persöhnliches darin steht. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

Gruß,
Laie
Laie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.08.2017, 01:12   #4
Erich Kykal
TENEBRAE
 
Benutzerbild von Erich Kykal
 
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
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Hi Laie!

Danke für das aufrichtige Lob! Je mehr Komplexe und Neurosen man durchs Leben trägt, desto mehr Bücher kann man damit füllen! In diesem Falle lyrische ...

LG, eKy
__________________
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Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit.
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