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#1 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 17.11.2015
Ort: Oberpfalz
Beiträge: 539
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Wie wär's mit "schwelen"? Würde ganz gut passen, denke ich.
Gruß, Laie |
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#2 |
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ADäquat
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Mitteldeutschland
Beiträge: 13.030
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...oder glimmen...?
__________________
. © auf alle meine Texte
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#3 |
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TENEBRAE
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
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Ich schließe mich Laie's Vorschlag an: "Schwelen" klingt nach Brand, ohne allzu aggressiv zu "wüten". "Glimmen" hingegen erscheint mir zu heruntergebrannt, am Verlöschen, hat auch zu wenig Volumen: eine Zigarette "glimmt" - ein Feuer hingegen "schwelt" - und kann jederzeit wieder voll losbrennen!
LG, eKy
__________________
Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen. Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen! Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind. Dummheit und Demut befreunden sich selten. Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt. Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit. |
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#4 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Ihr seid super!
"schwelen" ist perfekt! Danke auch an Chavali - aber glimmen ist zuweilen etwas Konstantes. vlg EV |
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#5 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Der "Star" der Zeilen ist eindeutig die allererste (bzw. der gleichlautende Titel) - wie Chavali schon gleich festgehalten hat.
Der Satz "Die Liebe ist wie jemand, der uns hält" bedient sich ganz einfacher Worte, ist metrisch ungeheuer zugkräftig, klingt im besten Sinne eingängig wie der Titel eines Schlagers - und ist auf hinreißende Weise völlig alogisch. Ursache und Wirkung, der Teil und das Ganze, das Allgemeine und das Besondere purzeln durcheinander und keiner merkt es zunächst, weil alles in seiner lakonischen Scheinselbstverständlichkeit so einleuchtend klingt. Das ist jetzt wohlgemerkt keine Kritik von mir, sondern nachhaltiges, bewunderndes Lobpreisen. Die Lyrik (und jede Kunst) muss nicht logisch sein, sie soll uns helfen, die Welt neu oder anders oder tiefgründiger oder sinnstiftender oder... schöner sehen zu lernen. Das gelingt dieser ersten Zeile ganz wunderbar, je länger man über sie nachdenkt. Ich glaube, sie hätte eine Wiederholung im Gedicht als abrundender Schluss-Satz verdient. Eigentlich denke ich sogar, diese Zeile hätte noch einige Gedichte mehr verdient, in denen sie ernthalten ist. Mich juckts fast in den Fingern... |
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#6 | |
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Gast
Beiträge: n/a
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Zitat:
In der Tat ist es von mir geplant, dazu auch mehrere Gedichte zu schreiben! ![]() Wenn es Dir in den Fingern juckt, nur zu! Lyrik ist zum Teilen da. ![]() Danke für dein wundervolles Belobigen! Ich fühle mich geehrt. vlg EV |
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