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Denkerklause Philosophisches und Nachdenkliches

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Alt 24.03.2018, 07:30   #1
waterwoman
Nixe, rotblond
 
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Registriert seit: 18.02.2018
Ort: in Meeresnähe
Beiträge: 814
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Hallo Erich,

jetzt habe ich mich hier mal durchgekämpft, ist ja wirklich nicht gleich beim ersten mal verständlich
Aber du hast schon ne tolle Art, die Dinge beim Namen zu nennen und in schweren, teils elegischen Versen zu verdichten.

Ich wünsch dir eine gute zeit!

Gruß

ww
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Was man ernst meint, sagt man am besten im Spaß.
Wilhelm Busch
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Alt 24.03.2018, 18:17   #2
Erich Kykal
TENEBRAE
 
Benutzerbild von Erich Kykal
 
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
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Hi WW!

Die Crux ist: Wenn ich es schreibe, erscheint es mir nicht übermäßig komplex und verschachtelt, sondern bloß folgerichtig dem roten Faden folgend, und das in möglichst poetischer Sprache.
Ich habe Intention und Bilder ja direkt vor Augen, und auch wenn ich mich immer um eine möglichst klare Umsetzung bemühe, wird man doch vom eigenen Durchdringungsfaktor des Inhalts genasführt: Man bedenkt beim Dichten kaum, dass andere ja NICHTS vorab vor Augen haben, wenn sie deine Texte lesen!
Alles muss sich aus dem Text erklären und aus ihm heraus verständlich sein, und auch der Text selbst darf nicht zu geschraubt und verbastelt rüberkommen - möglichst natürlich klingen, obwohl man lyrisch schreibt: eine ständige und herausfordernde Gratwanderung!
Dazu kommt: Was dem einen leicht verständlich erscheint, ist einem anderen mit anderen sprachlichen Schwerpunkten oder weniger akzelerierter Sprachdurchdringung schon zu kompliziert! Umgekehrt beschweren sich erstere, wenn man versucht, einfacher und schlanker zu schreiben! Allen kann man es sowieso nicht recht machen!

Vielen Dank für deinen verbalen Schulterklopfer!

LG, eKy
__________________
Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen.
Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen!
Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind.
Dummheit und Demut befreunden sich selten.

Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt.
Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit.
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