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#1 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 25.12.2010
Beiträge: 135
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Hallo Erich,
Dieses Gedicht ist sehr anrührend. Wenn der Schnee im Außen weiterfällt in die Träume der Dichterwelt. Vor meinem Auge sehe ich eine dieser Schneeschüttelkugeln, die ich als Kind so geliebt habe. Die Angst, dass die Jahreszeiten dieser unserer Erde nicht mehr hindurchdringen könnten in die persönliche Welt. Es ist ja schon Vieles dem Frost anheim gefallen.... . Ob es da überhaupt noch Leben gibt ... . Diese Frage, so kurz vor Lichtmess / Imbolc . Ich kann sie gut verstehen. Sehr gerne mitgeschwungen und mich berühren lassen. Das Bild, das Du in den ersten drei Zeilen entwirfst, finde ich wunderschön in seiner Durchlässigkeit der Welten. volleer
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Das Leben ist gut und licht.
Das Leben hat goldene Gassen. Fester wollen wirs fassen. Wir fürchten das Leben nicht. R.M. Rilke Du kannst nicht in die Vergangenheit gehen und neu beginnen. Aber Du kannst jetzt anfangen, ein neues Ende zu schaffen "Nicht müde werden / sondern dem Wunder / leise / wie einem Vogel / die Hand hinhalten" Hilde Domin |
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#2 |
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TENEBRAE
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
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Hi volleer!
Vielen Dank für die analytische wie emotionale Auseinandersetzung mit meinen Zeilen! ![]() Ja, die physikalische Welt und die Metaebene unseres (sprich: des LyrIchs) Bewusstseins spielen hier zusammen, gehen ineinander über, und die Grenzen verschwimmen. Der Winter draußen spiegelt den Winter drinnen, der nach dem Lebensherbst kommt. Der Unterschied zur Welt ist hier allerdings, dass wir nur EINEN Frühling erleben, eine Jugend. Vorbei ist vorbei ... LG, eKy
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Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen. Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen! Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind. Dummheit und Demut befreunden sich selten. Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt. Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit. |
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