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Alt 22.10.2019, 20:52   #1
Thomas
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Lieber Hans,

von der Form her ist das Märchengedicht nicht richtig, denn da ist es ganz entscheidend, dass der Wolf Wackersteine in den Bauch bekommt. "Rotkäppchen aber holte geschwind große Steine. Die legten sie dem Wolf in den Leib und nähten ihn wieder zu. Als er wieder aufwachte, wollte er fortspringen, doch die Steine waren so schwer, dass er gleich niedersank und in den Tod stürzte. Da waren alle drei vergnügt. Der Jäger zog dem Wolf den Pelz ab und ging damit heim, die Großmutter aß den Kuchen und trank den Wein, den Rotkäppchen gebracht hatte, und erholte sich wieder." In Märchen wird das Böse immer bestraft und besiegt, nur so ist es im Text gerechtfertigt.

Ich weiß, du wolltest kein Märchen schreiben, aber es ist so halt nicht rund.

Inhaltlich finde ich interessant, dass uns diese Taten erst jetzt interessieren, wenn sie bei uns passieren. In der Ferne haben wir sie nicht wahrgenommen.

Liebe Grüße
Thomas
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© Ralf Schauerhammer

Alles, was der Dichter uns geben kann, ist seine Individualität. Diese seine Individualität so sehr als möglich zu veredeln, ist sein erstes und wichtigstes Geschäft. Friedrich Schiller
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Alt 23.10.2019, 17:29   #2
Hans Beislschmidt
Erfahrener Eiland-Dichter
 
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Hey Ralf, Geduld, das Märchen ist ja noch nicht zu Ende. Die Wackersteine sind ja noch da aber die Schafe sind verloren, für immer leider. Der Verkauf von Kreide hat in Wolfskreisen leicht zugenommen aber alte Großmütter lassen dich davon nicht täuschen. Auch nicht von Teig und Mehl auf den Pfoten. Bis dahin trösten wir uns mit Kuchen und Wein, während Isegrimm seinen Krug wieder und wieder zum Brunnen trägt. Danke für Gedanken und Kommentar. Gruß vom Hans
__________________
chorch chorch
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