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Alt 21.11.2025, 12:58   #1
Falderwald
Lyrische Emotion
 
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Zitat:
Zitat von Cilonsar
Das Fazit zu Deinen 3 Kommentaren, von Gestern, ist also:

"In diesem Forum geht es um Form und selbst die/der Leiter*in beteiligt sich an solchen Reaktionen. Also voll kuschlig hier und Priorität/Hauptthema: "Hohlheit".

Entschuldigung, natürlich wie konnte ich nur...
Hallo Cilonsar,

„Hohlheit“ also? Das ist schon fast poetisch – nur leider beschreibt es nicht das Forum, sondern die Luftblasen in deinen eigenen Texten. Wer die Bühne betritt und dann den Kritiker als „kuschelig“ abtut, hat offenbar nicht gemerkt, dass er selbst im Wattebällchen‑Theater spielt.

Form ist kein Kuschelfaktor, sondern das Fundament, auf dem Texte stehen oder eben zusammenbrechen. Wer das „Fazit“ zieht, dass hier nur Hohlheit regiert, liefert damit eigentlich die treffendste Rezension seiner eigenen Verse.

Kurz gesagt: Wer anderen Hohlheit vorwirft, sollte erst einmal prüfen, ob sein eigener Text nicht schon längst wie ein leerer Pappkarton klingt, der beim kleinsten Stoß zusammenfällt.

Zitat:
Zitat von Cilonsar
P.S.:

"Du Troll hast mich nun aber wirklich provoziert. Mit der Kritik an dem Kult der Dune-Reihe indem Du Mua`Dumm kritisierst obwohl die Symbiose um die es geht von Letho dem 2ten eingegangen wird und der Wurm des Mua`Dumm gestoppt wird. Ausserdem wird kein Psychologe zum Schurken erklärt sondern unkritisch faktisch beschrieben als Analytiker mit der Diagnose "geringer EQ".
„Troll“ also? Das ist ungefähr so originell wie ein Sandwurm, der versucht, im Planschbecken zu tauchen. Wer Kritik mit einem Schimpfwort beantwortet, verwechselt die Bühne mit der Kommentarspalte und liefert bestenfalls eine Randnotiz fürs Programmheft.

Deine Dune‑Vorlesung klingt wie ein Wüstenmärchen im Fiebertraum: Leto II, Symbiose, Wurm gestoppt – alles schön und gut, nur dass der Mua’dumm nicht von mir erfunden wurde, sondern von deinem Text selbst ins Rampenlicht gestolpert ist. Kritik daran ist kein Sakrileg, sondern schlicht eine Rezension.

Und die Psychologen? Wenn du sie „faktisch“ als Analytiker mit „geringem EQ“ beschreibst, dann ist das eben auch eine Rolle im Stück – ob du sie nun Schurken nennst oder Statisten.

Kurz gesagt: Wer den Kritiker zum Troll macht, hat das Theater nicht verstanden. Ich kommentiere Texte, nicht Personen – und wenn ein Text sich aufführt wie ein Wurm im Sandsturm, dann bekommt er eben auch eine bissige Rezension.

Gruß vom Ratzeburger Wüstenfloh im Gedichte‑Eiland

Falderwald



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Oh, dass ich große Laster säh', Verbrechen, blutig kolossal, nur diese satte Tugend nicht und zahlungsfähige Moral. (Heinrich Heine)



Falderwald ist offline  
Alt 22.11.2025, 18:36   #2
Cilonsar
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Standard Falderwald

Nur dies eine Beispiel Deines provokantem, haltungslosem Textes:

"Und die Psychologen? Wenn du sie „faktisch“ als Analytiker mit „geringem EQ“ beschreibst, dann ist das eben auch eine Rolle im Stück – ob du sie nun Schurken nennst oder Statisten."

Laut meiner Grammatikkenntnisse, schrieb ich von den Handlungen der Psychologen, (das sie mir den EQ absprachen) also nicht: "dass sie keinen EQ haben"

Darf ich dieses Signum ernst nehmen, dass Du hier in der Wüste der Emotionen, als "Wüstenfloh" wählst?


MfG

"More Deep"
Cilonsar ist offline  
Alt 23.11.2025, 17:48   #3
Falderwald
Lyrische Emotion
 
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Standard Antwort an „More Deep“

Hallo Cilonsar,

Deine Grammatikexegese wirkt wie ein Sandkorn, das sich selbst zum Felsen erklärt. Ob die Psychologen nun „den EQ absprachen“ oder „keinen EQ haben“ – der Unterschied ist so fein wie der Staub im Wüstenwind. Am Ende bleibt die Pointe dieselbe: dein Text inszeniert sie als Figuren, die dir den Spiegel vorhalten, und du erklärst den Spiegel kurzerhand zum Drama.

Dass du mein Signum „Wüstenfloh“ ernst nehmen willst, ist fast rührend. Doch genau darin liegt die Ironie: ein Floh ist klein, aber er überlebt jeden Sandsturm. Während dein „More Deep“ klingt wie ein Tauchgang ins eigene Wörtermeer, bei dem man nie weiß, ob es wieder auftaucht.

Kurz gesagt: Wer sich in der Wüste der Emotionen über die Grammatik der Oasen streitet, hat den Sand schon zwischen den Zähnen. Und wer den Wüstenfloh belächelt, sollte bedenken: er springt weiter, als der Turm zu Babel je gebaut wurde.

Gruß vom Ratzeburger Flohzirkusdirektor

Falderwald

---

PS: Vielleicht fehlt mir ja das nötige Pathos, um dein Heldentum zu begreifen – für mich wirkt es ungefähr so, als würdest du einem Statisten im Theater eine Rüstung aus Alufolie anlegen und ihn dann zum Retter der Welt erklären. Beeindruckend in der Vorstellung, aber in der Praxis bleibt es ein Schauspiel, bei dem die Zuschauer schon kichern, bevor der erste „Heldenschrei“ überhaupt verhallt.



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Falderwald ist offline  
Alt 23.11.2025, 18:54   #4
Cilonsar
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Standard Hi Falderwald

Keine Angst, an mangelndem Pathos kann es bei Dir nicht liegen, dass ist zu 90% alles was Du sendest.
Cilonsar ist offline  
Alt 23.11.2025, 21:42   #5
Falderwald
Lyrische Emotion
 
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Wenn dein Heldentum nur aus 90 % Pathos besteht, bleibt davon nichts als Theaterdonner.


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Falderwald ist offline  
Alt 23.11.2025, 22:37   #6
Cilonsar
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Standard Hallo Falderwald

Ja, da haben wir doch den Kern:


Mir fällt noch auf, wenn jemand Fallen stellt.
Cilonsar ist offline  
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