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Lim-Fee
Registriert seit: 01.05.2014
Beiträge: 176
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Lieber Falderwald,
dein Sternenlos hat mich sehr berührt. Es wirkt wie ein langer Atemzug aus Dunkelheit und Erinnerung, fast so, als würdest du ein Stück inneres Meer vor dir ausbreiten. Ich kenne solche Texte gut, in denen man spürt, dass etwas Großes zu Ende gegangen ist und man erst einmal nur treiben kann, ohne Richtung, ohne Sterne. Besonders stark finde ich diese Müdigkeit, die du beschreibst – nicht als Aufgeben, sondern als ein stilles Sich‑Hinlegen, wenn man merkt, dass man das Meer nicht besiegen muss. Manchmal ist dieses „einfach nur noch da sein“ wirklich alles, was bleibt, und genau darin liegt eine leise Würde. Dein Bild vom Boot, das im Schwarz schaukelt, hat mich an Nächte erinnert, in denen man sich selbst kaum spürt, aber trotzdem weiter atmet. Es ist ein schwerer Text, aber ein schöner – weil er ehrlich ist. Herzliche Grüße von Xenia
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