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#1 |
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Lyrische Emotion
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 10.077
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Schattenlänge Nie hat mein Herz den Schmerz so tief empfunden, nachdem es aus dem schönen Traum erwachte, der mir die Heimat vieler Jahre brachte und nun zur Ferne wurde in Sekunden. Ich spürte, ihre Wärme war verschwunden, die Kälte, die sie mir entgegenbrachte, die Augen, die mir sagten, ich verachte dein Leben, deine Kämpfe, deine Wunden. Nie wollte ich mich jemals davon trennen, was ich verlor und wo ich gerne bliebe, es war, als würde meine Seele brennen. Ein Sprichwort sagt, Gelegenheit macht Diebe, ich wusste nicht, wie sollte ich es nennen, da fiel mir wieder ein: es war die Liebe. Falderwald . .. .
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Manchmal muss man eben Dreck fressen, um Gold kacken zu können (Falderwald) Für alle meine Texte gilt: © Falderwald --> --> --> --> --> Wichtig: Tipps zur Software |
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#2 |
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Lim-Fee
Registriert seit: 01.05.2014
Beiträge: 195
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Lieber Falderwald,
dein Gedicht hat mich an diese Momente erinnert, in denen einem plötzlich der Boden weggezogen wird und man gar nicht weiß, wie man das alles sortieren soll. Diese Mischung aus Schmerz, Kälte und diesem seltsamen Aha‑Moment am Ende – das wirkt sehr echt. Ich musste ein bisschen schmunzeln bei „Gelegenheit macht Diebe“, weil das so ein alltäglicher Spruch ist, und plötzlich steht da die Liebe daneben und tut so, als hätte sie damit gar nichts zu tun. Manchmal ist sie wirklich der größte Dieb von allen. Herzliche Grüße von Xenia
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#3 |
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Lyrische Emotion
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 10.077
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Liebe Xenia,
danke dir für deinen Kommentar. Du hast den Kern des Gedichts sehr genau getroffen: diesen Moment, in dem etwas Vertrautes plötzlich wegbricht und man erst einmal nur das Echo der Kälte spürt. Es ist tatsächlich diese Mischung aus Schmerz und Ratlosigkeit, die einen für eine Weile aus der eigenen Ordnung wirft. Dass du bei „Gelegenheit macht Diebe“ schmunzeln musstest, freut mich. Der Spruch ist so alltäglich, dass er fast harmlos wirkt – und gerade deshalb passt er gut zu dem kleinen Aha‑Moment am Ende. Man sucht nach einem Begriff für das, was einem genommen wurde, und stellt dann fest, dass die Liebe selbst diejenige war, die am tiefsten zugriff. Danke dir für deine einfühlsame Rückmeldung. Liebe Grüße ![]() Falderwald
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