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Ein neuer Morgen Fröhliches und Hoffnungen

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Alt 31.05.2009, 14:03   #1
oliver64
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Hallo Chavali,

das ist ein durchaus gefälliges Stück Dichtung, welches sich natürlich schwungvoll durch die vier Hebungen je Vers bewegt. Etwas bedauerlich finde ich, dass du die abwechselnden Kadenzen nicht auch in der ersten Strophe verwendest und dass du die Assonanzen im Kreuzreim nur in den ersten beiden Strophen einbautest. Dazu kommt der meiner Meinung nach unpassende Auftakt in der allerletzten Zeile.

Die einfachen Reime stören nicht, im gegenteil: Es ist selten von Vorteil, komplizierte, anspruchsvolle Reime zu benutzen, keinesfalls ist es ein Wert an sich. Nein, im Grunde könnte man ganz zufrieden sein mit deinem Werk. Allerdings hinterlässt es mich inhaltlich mit einem Fragezeichen. Als Leser kann ich keinen Schimmer von diesem Schicksalsjahr haben. Ich kann nur vermuten, dass das lyrI sich in diesem Jahr mit "bösem Blut" verbunden hat, aber was das bedeuten soll, kann ich nicht wissen. Insofern bleibt mir nur, dass da undefinierte Geister erscheinen und dann "mit meinem Mut" vertrieben werden.

Das ist unbefriedigend, ohne Spannung, ohne Tiefe. Mir sagt das nichts, tut mir leid.

Beste Grüße
O.
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Alt 05.06.2009, 09:00   #2
Chavali
ADäquat
 
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Beiträge: 13.025
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Hallo oliver, (zum Mitlesen)
Zitat:
Allerdings hinterlässt es mich inhaltlich mit einem Fragezeichen. Als Leser kann ich keinen Schimmer von diesem Schicksalsjahr haben.
Das muss der Leser auch nicht.
Es geht ja nicht um das Schicksalajahr an sich, was für jeden etwas anderes bedeuten mag,
sondern wie man damit umgegangen ist.
Hier hat das LI alles Mut zusammengenommen, um gestärkt aus den Widrigkeiten des Lebens hervorzugehen.
Zitat:
Das ist unbefriedigend, ohne Spannung, ohne Tiefe. Mir sagt das nichts, tut mir leid.
Das ist schade.
Zitat:
Etwas bedauerlich finde ich, dass du die abwechselnden Kadenzen nicht auch in der ersten Strophe verwendest
Da könnte ich durchaus noch etwas nachbessern, wenn es denn so störend erscheint.
Zitat:
[...]und dass du die Assonanzen im Kreuzreim nur in den ersten beiden Strophen einbautest.
Das - muss ich leider sagen - ist zufällig entstanden, es sollten keine Assonanzen sein.
Zitat:
Dazu kommt der meiner Meinung nach unpassende Auftakt in der allerletzten Zeile.
Das nun wiederum hab ich gewollt:
Als Abschluss eine abweichende Betonung.
Gesprochen hört es sich gut an

Vielen Dank und Gruß,

Chavali


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Die Zeit heilt keine Wunden, man gewöhnt sich nur an den Schmerz

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