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#1 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 14.03.2009
Ort: wien
Beiträge: 4.893
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lieber galapapa,
ich kann im augenblick nicht nachvollziehen, aus welcher meiner zeilen du "gefährliches" herausgelesen hast, nehme aber an, dass es der passus über rupert sheldrake war. dieser versucht, bereiche menschlicher erfahrung fassbarer zu machen (vorahnungen, das gefühl, beobachtet zu werden, tiere- die "wissen" , wann ihr halter heimkommt, usw... ). sheldrake spricht in dem zusammenhang von sogenannten "morphogenetischen kraftfeldern", die eine verbindung auch zwischen weit entfernten personen herstellen, soferne sie einander in irgendeiner weise nahestehen. tartsächlich konnte er zum beispiel eine statistisch signifikante häufigkeit von richtigen antworten feststellen, mit der versuchspersonen "erraten", wer gerade anruft, wenn der anrufer eine ihnen bekannte person war. ( als eines von vielen beispielen, die man in seinem buch nachlesen kann) seltsam ist es doch , dem internet als einem medium aus kabeln, strom und "toter materie" trauen wir zu, dass es imstande ist, uns kommunikativ zu verbinden - und unserem geist selbst, der dieses internet geschaffen hat, trauen wirs nicht zu , dass ers könnte? (vor hundert jahren hätte übrigens auch niemand an die möglichkeiten eines internets geglaubt.) ich behaupte: gedanken können mehr, als wir bislang meinten. gedanken sind energie. alles was zur tat reift, war vorher mal ein gedanke.... bevor wir mit einer rakete zum mond gereist sind, waren wir in gedanken schon hunderte male dort.... liebe güße, larin
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Cogito dichto sum - ich dichte, also bin ich! |
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#2 |
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Galapapa
Registriert seit: 19.04.2009
Ort: Nordschwarzwald
Beiträge: 878
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Hallo larin,
da muß ich nochmal antworten. Du hast mich wegen des Gefährlichen mißverstanden. Was ich meinte, war, dass an der Grenze des Verstandes die Gefahr besteht, dass wir diese mit Hilfe der Phantasie, die mit gespeichertem Wissen arbeitet, überschreiten, ohne zu berücksichtigen, dass das, was wir ab dort "sehen" in unseren Köpfen entstanden ist und mit der Realität nichts mehr zu tun hat, es sei denn durch einen wahnwitzigen Zufall. Das hat natürlich nichts zu tun mit den "mophogenetischen Kraftfeldern", von denen Du geschrieben hast. Gerade diese Sache aber finde ich hoch interessant. Erleben wir doch oft in unserem Leben Dinge, für die wir keine Erklärung haben (,was allerdings keineswegs heißt, dass es keine gibt!). Es ist heute ja möglich, mit sehr geringen Energiemengen Daten ohne Kabel über große Entfernungen zu übertragen. Also sollte auch denkbar sein, dass Gedanken, die ja tatsächlich aus Energie bestehen, die im Hirn verschalten wird, auf diesem Wege übertragbar sind. Die Frage wäre, haben wir einen Sender bzw einen Empfänger für solche Energie? Ein interessantes Wissensfeld, das wohl noch nicht einmal richtig angekratzt ist... Einen herzlichen Gruß an Dich! galapapa |
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#3 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 14.03.2009
Ort: wien
Beiträge: 4.893
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lieber galapapa,
definitiv muss es so etwas geben wie diese "kraftfelder"- auch wenn wir uns ihrer selten bewusst werden. hab heuer im frühsommer selber so etwas eigenartiges erlebt: an einem samstag nachmittag hielt ich ein schläfchen und träumte dabei einen seltsamen, intensiven traum. im diesem traum läutete mein handy - ich konnte den anrufer zuerst kaum verstehen, ein mir nur wenig bekannter mann meldete sich und meinte : frau soundso, haben sie auf das treffen vergessen...? ich konnte mich im traum nicht an irgendeine abmachung erinnern. mein grübeln darüber war so intensiv, dass ich erwachte und weitergrübelte, was denn dieser seltsame traum zu bedeuten hätte. eine knappe minute verging, da hörte ich, wie das telefon klingelte. ich hörte, wie mein mann zum telefon ging, abhob, und sich meldete. dann kam er mit dem hörer zu mir. der anruf war für mich . es war mein vater, der fragte: "hast du vergessen , dass heute dieses treffen ist...?" ich hatte es tatsächlich vergessen! mein traum muss exakt zum dem zeitpunkt stattgefunden haben, als mein vater beschlossen hatte, mich anzurufen! ( und sicher wird er sich dabei etwas ungehalten gedacht haben: ja verflixt noch mal, wo bleibt sie denn?)ich meinte dann jedenfalls grinsend: "wenn du mich wieder mal im traum anruftst, melde dich bitte mit deinem richtigen namen, sonst kenne ich mich nicht aus!" ![]() wenn das nicht ein schönes beispiel für sheldrakes theorie ist, dann weiß ich nicht... liebe grüße, larin
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