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Finstere Nacht Trauer und Düsteres

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Alt 20.11.2009, 19:32   #1
ginTon
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Beiträge: n/a
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liebe chavi,,

ich kann meinem Vorredner über weite Strecken nicht beipflichten und denke eigentlich, dass es ein gut geschriebener Text ist..

die erste Strophe, finde ich als Eingang durchaus gut, wobei mir die ersten zwei Zeilen zusagen, da es direkt auf das Geschehen projizieren,, die Unsichtbarkeit, das sich nicht zeigen wollen, die Anonymität...solch ein Täter würde sich nicht unter ein Fenster stellen, sondern nur seinen Schatten sichtbar lassen, dass man mitunter erkennt das dort jemand ist, doch wer dort ist nicht...gerade in diesem Versteckthalten liegt die eigentliche Macht des Täters,, deswegen ersten zwei Zeilen super ...dann die nächsten zwei Zeilen der ersten Strophe,, ja weiß nicht ob es einem Stalker um ein "mir gehören" geht...es geht einem Stalker denke ich zumindest eher um Zerstörung und die nervliche Belastung an sich, es geht ihm denke ich nicht einmal um Besitz sondern um Rache und Zerstörung,, die meisten Stalker kommen aus zerrütteten Beziehungen, wobei ein "im guten auseinandergehn" nicht mehr gegeben ist, mitunter aus verletzten Gefühlen heraus,, ansonsten aber ok die Zeilen

Seit Jahren versuchst du die Wand
meiner Unsichtbarkeit zu zerstören;
du ahnst, ich hab dich in der Hand.
Irgendwann wirst du mir gehören.


Jetzt geht die Projektion auf das Opfer, welches sich zu schützen versucht, weiß nicht neue Telefonnummer oder gerade im Internet, neue pseudonyme usw..gut das aufspüren usw tendiert wieder zur ersten Strophe, ist also ok...

Du willst dich schützen vor mir und
glaubst gar, Verkleidung und Tarnung
sind mir die gerechte Warnung -
dann irrst du: ich bin ein Spürhund.


die letzte Strophe ist auch wieder in Ordnung, wobei ich aber die letzten zwei Zeilen ändern würde, meines Erachtens beginnt das stalking ja aus einem vermeintlichen Verlust heraus. also weiß der Täter meiner Meinung nach schon über den Verlust,, er wird nur Rache wollen o.ä

Wo du auch bist, was du auch tust,
meine Nähe zu dir ist mir Pflicht.
Niemals wirst du für mich ein Verlust,
denn siehe: entkommen kannst du mir nicht.

insgesamt fand ich das Werk schon ok, den wiki Artikel darüber finde ich ganz interessant..gut finde ich das vor ein paar jahren ein gesetz darüber verabschiedet wurde...da die Folgen gerade für die Opfer weitreichend Konsequenzen haben könne, posttraumatische Belastungsstörungen, Unruhe usw....

liebe Grüße basse
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Alt 22.11.2009, 18:14   #2
Chavali
ADäquat
 
Benutzerbild von Chavali
 
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Mitteldeutschland
Beiträge: 13.030
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Lieber basti,

dein Kommentar hat mir Staunen entlockt.
Mir gefällt, wie du mit dem Thema umgegangen bist und hinter die Zeilen meines Textes geschaut hast.
Dafür zolle ich dir Respekt.
Zitat:
die letzte Strophe ist auch wieder in Ordnung, wobei ich aber die letzten zwei Zeilen ändern würde,
Darüber kann ich nochmal nachdenken, aber ich habe den Text schon mehrmals verändert, so dass mir absolut (im Moment)
nix Neues einfällt.

Hab Dank für deinen kompetenten Beitrag!

Lieben Gruß,
Chavali

__________________
.
© auf alle meine Texte
Die Zeit heilt keine Wunden, man gewöhnt sich nur an den Schmerz

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