Gedichte-Eiland  

Zurück   Gedichte-Eiland > Gedichte > Ein neuer Morgen

Ein neuer Morgen Fröhliches und Hoffnungen

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 18.12.2009, 17:30   #1
ginTon
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Benutzerbild von ginTon
 
Registriert seit: 14.02.2009
Ort: Mainz
Beiträge: 13.007
ginTon eine Nachricht über ICQ schicken ginTon eine Nachricht über Skype™ schicken
Standard

Liebe Dana,

jetzt habe ich doch glatt nochmal geschaut, welcher Spruch denn auf dem Stein stand, nicht das ich es nicht mehr gewusst hätte, habe mir jetzt aber nochmals den Inhalt richtig zu Gemüte geführt, weil mir die letzte Zeile deines Werkes dann doch sehr wichtig war..aber es passt

...würde mich doch jetzt glatt interessieren was auf den anderen Steinen stand, da bin ich denne schon ein wenig neugierig

schönes Werk sehr gerne gelesen..liebe grüße gin
__________________
© Bilder by ginton

ich ufer über...

Alles, was einmal war, ist immer noch, nur in einer anderen Form. (Hopi)


nichts bleibt, nichts ist abgeschlossen und nichts ist perfekt... (Wabi-Sabi)
ginTon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.12.2009, 12:30   #2
Dana
Slawische Seele
 
Benutzerbild von Dana
 
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 5.637
Standard

Liebe Chavali,
nicht ohne Absicht steht diese "Traurigkeit" in dieser Rubrik. Ein Stein überdauert Zeiten und kommt immer wieder in die richtigen Hände.
Prima, dass dir das Reimschema aufgefallen ist.
Danke für deinen Zuspruch.

Liebe Medusa,
ja, ja, es ist alles wahr, was du sagst.
Ich mag diese verschrobenen Sätze auch nicht.
Ich gelobe zu überarbeiten, weil ich dich zum Staunen bringen möchte. Dafür brauche ich aber Zeit (Steine sind haltbar und geduldig).

Zitat:
Zitat von Medusa
Die meisten der verschrobenen Sätze könntest Du ohne große Arbeit weg kriegen. Inversionen überhöhen bei lustigen Gedichten den Witz; bei einem eher traurigen Gedicht sind sie eher nicht angebracht.
Das ist etwas, was den Wert von Kritiken unterstreicht. Ich werde es mir merken und dafür danke ich dir.

Liebe Klatschmohn,
lieb, dass du mich Steinfreundin nennst - die meisten nennen es "Tick".
Ich habe den Hang, egal wo ich mich befinde, einen Stein mit zu nehmen.
Ich suche nach Versteinerungen und vergesse manchmal dabei, die Umgebung zu sehen.
Deine Interpretation gefällt mir. Es geht um das Überdauern. Da ein Menschensein viel, viel kürzer ist als das eines Steins, sind wir auch viel zu schnell mit unseren Urteilen und Entscheidungen.
Jetzt fällt mir "der Stein des Weisen" ein. (Ein Stein kann viel, viel mehr bedeuten.)

Lieber Hans,
das habe ich bei dir auch nicht wirklich befürchtet. Du hast etwas "Steiniges", Überdauerndes und Robustes an dir.
Ja, einen hast du sogar sentimental behaucht bedichtet.
Ein Stein kann trotz seiner Dichte ein Handschmeichler sein und durch ein gutes Plätzchen immer an das Gute erinnern.


Lieber ginton,
hey, du willst es ganz genau wissen.
Wenn es auf deinem Stein passt, dann hat mein Stein dich erreicht.
Jede/jeder hatte auf seinem Stein einen Auszug aus ihrem/seinem Gedicht, um etwas Greifendes zur Erinnerung zu haben. Pssst, das war nur für dich.


Euch allen ganz lieben Dank und
liebe Grüße
Dana
__________________
Ich kann meine Träume nicht fristlos entlassen,
ich schulde ihnen noch mein Leben.
(Frederike Frei)
Dana ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.12.2009, 12:45   #3
Leier
gesperrte Senorissima
 
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Pfalz
Beiträge: 4.134
Standard

Liebe Dana,

welch ein wehmütiges Gedicht!
Ich lese Trauer und Enttäuschung heraus, lese eventuell aber auch zu sensitiv.
Gegebene, geschenkte Steine - zumal mit Inschrift - überdauern unglaublich lange Zeiten, man denke nur an die Pyramiden.
In diesem Falle, wenn ich richtig vermute, überdauern sie sogar Widerstände gegen den Begabten, Beschenkten. Welch ein Glück.
D e n Stein hatte ich schon bedichtet, kann aber so rasch den Kommentar nicht finden.

Der meine dient als Briefbeschwerer neben dem Schreibgerät, Gedichte vor dem Wegflattern bewahrend. Erinnerungen nicht verblassen lassend.

Schön und dennoch deprimierend.

Lieben Gruß
von
cyparis
Leier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.12.2009, 08:59   #4
a.c.larin
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 14.03.2009
Ort: wien
Beiträge: 4.893
Standard

liebe dana ,
ich kann gut nachempfinden, was dich zu diesem gedicht veranlasst hat.
über die inversionen hat ja medusa bereitss genug gesagt - ich halte mich lieber an den inhalt.

ja - wir möchten so gerne, dass der inhalt unserer worte "wie in fels geritzt" überdauern möge, doch dann kommt 3,5 sekunden später das leben und verändert plötzlich die rahmenbedingungen.
mitunter wird es dann sehr, sehr schwieirig, zunächst angedachtes durchzubringen....

dann wirken die urspüngliche worte fast wie hohn.

dennoch: in einem bestimmten moment sind sie wahr gewesen - das kann ihnen nichts und niemand nehmen ( außer der eigene widerruf!)
doch die tröstliche kraft der steine ist nicht zu unterschätzen, denn von ihnen geht -so oder so - kraft aus.
ich habe vor vielen jahren für jemand anderen auch so ein "stein-gedicht" verfasst.
ich denke, an dieser stelle passt es gut:


Nimm heut noch
einen bunten Stein
in deine Hand
und horch in ihn hinein:
In ihm ist,
was dein Herz bedrückt,
erklärt.

Wie er,
vereinzelt und getrennt
und ohne Wert
am Rand des Wegs sich wähnt,
so fühlst auch du
dich ungeliebt, beschwert.

Doch nimmt nur einer
dich in seine Hand,
der deinen Wert
und deinen Sinn
für sich erkannt,
wird deine Schwere Kraft
und deine Stille
zur Erhabenheit.


liebe grüße,
larin
a.c.larin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.01.2010, 20:21   #5
Dana
Slawische Seele
 
Benutzerbild von Dana
 
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 5.637
Standard

Liebe Leier,
dieses Steingedicht ist wie der Stein selbst. Es ist bereits älter und in der Ursprungsform durch und durch positiv. Ich nahm es mir erneut vor und verdichtete mit ihm eine neue Stimmung, die sich lebensbedingt einstellte.
Danke für dein "schön" - das bleibt.
Das "deprimierend" ist wieder verflogen - der Stein weiß es.

Liebe larin,

Zitat:
Zitat von larin
dennoch: in einem bestimmten moment sind sie wahr gewesen - das kann ihnen nichts und niemand nehmen ( außer der eigene widerruf!)
doch die tröstliche kraft der steine ist nicht zu unterschätzen, denn von ihnen geht -so oder so - kraft aus.
danke, denn genau so ist es.
Mit deinem schönen Steingedicht hast du die Aussage nur noch unterstrichen.


Ich danke euch beiden und sende
liebe Grüße
Dana
__________________
Ich kann meine Träume nicht fristlos entlassen,
ich schulde ihnen noch mein Leben.
(Frederike Frei)
Dana ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 18:12 Uhr.


Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, Jelsoft Enterprises Ltd.

http://www.gedichte-eiland.de

Dana und Falderwald

Impressum: Ralf Dewald, Möllner Str. 14, 23909 Ratzeburg