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#1 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
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Liebe Dana,
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© Bilder by ginton ich ufer über... Alles, was einmal war, ist immer noch, nur in einer anderen Form. (Hopi) nichts bleibt, nichts ist abgeschlossen und nichts ist perfekt... (Wabi-Sabi)
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#2 | |
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Slawische Seele
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 5.637
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Liebe Chavali,
nicht ohne Absicht steht diese "Traurigkeit" in dieser Rubrik. Ein Stein überdauert Zeiten und kommt immer wieder in die richtigen Hände. ![]() Prima, dass dir das Reimschema aufgefallen ist. Danke für deinen Zuspruch. Liebe Medusa, ja, ja, es ist alles wahr, was du sagst. ![]() Ich mag diese verschrobenen Sätze auch nicht. Ich gelobe zu überarbeiten, weil ich dich zum Staunen bringen möchte. Dafür brauche ich aber Zeit (Steine sind haltbar und geduldig). Zitat:
Liebe Klatschmohn, lieb, dass du mich Steinfreundin nennst - die meisten nennen es "Tick". ![]() Ich habe den Hang, egal wo ich mich befinde, einen Stein mit zu nehmen. Ich suche nach Versteinerungen und vergesse manchmal dabei, die Umgebung zu sehen. Deine Interpretation gefällt mir. Es geht um das Überdauern. Da ein Menschensein viel, viel kürzer ist als das eines Steins, sind wir auch viel zu schnell mit unseren Urteilen und Entscheidungen. Jetzt fällt mir "der Stein des Weisen" ein. (Ein Stein kann viel, viel mehr bedeuten.)Lieber Hans, das habe ich bei dir auch nicht wirklich befürchtet. Du hast etwas "Steiniges" , Überdauerndes und Robustes an dir.Ja, einen hast du sogar sentimental behaucht bedichtet. Ein Stein kann trotz seiner Dichte ein Handschmeichler sein und durch ein gutes Plätzchen immer an das Gute erinnern. ![]() Lieber ginton, hey, du willst es ganz genau wissen. Wenn es auf deinem Stein passt, dann hat mein Stein dich erreicht. ![]() Jede/jeder hatte auf seinem Stein einen Auszug aus ihrem/seinem Gedicht, um etwas Greifendes zur Erinnerung zu haben. Pssst, das war nur für dich. ![]() Euch allen ganz lieben Dank und liebe Grüße Dana
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Ich kann meine Träume nicht fristlos entlassen,
ich schulde ihnen noch mein Leben. (Frederike Frei) |
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#3 |
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gesperrte Senorissima
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Pfalz
Beiträge: 4.134
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Liebe Dana,
welch ein wehmütiges Gedicht! Ich lese Trauer und Enttäuschung heraus, lese eventuell aber auch zu sensitiv. Gegebene, geschenkte Steine - zumal mit Inschrift - überdauern unglaublich lange Zeiten, man denke nur an die Pyramiden. In diesem Falle, wenn ich richtig vermute, überdauern sie sogar Widerstände gegen den Begabten, Beschenkten. Welch ein Glück. D e n Stein hatte ich schon bedichtet, kann aber so rasch den Kommentar nicht finden. Der meine dient als Briefbeschwerer neben dem Schreibgerät, Gedichte vor dem Wegflattern bewahrend. Erinnerungen nicht verblassen lassend. Schön und dennoch deprimierend. Lieben Gruß von cyparis |
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#4 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 14.03.2009
Ort: wien
Beiträge: 4.893
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liebe dana ,
ich kann gut nachempfinden, was dich zu diesem gedicht veranlasst hat. über die inversionen hat ja medusa bereitss genug gesagt - ich halte mich lieber an den inhalt. ja - wir möchten so gerne, dass der inhalt unserer worte "wie in fels geritzt" überdauern möge, doch dann kommt 3,5 sekunden später das leben und verändert plötzlich die rahmenbedingungen. mitunter wird es dann sehr, sehr schwieirig, zunächst angedachtes durchzubringen.... dann wirken die urspüngliche worte fast wie hohn. dennoch: in einem bestimmten moment sind sie wahr gewesen - das kann ihnen nichts und niemand nehmen ( außer der eigene widerruf!) doch die tröstliche kraft der steine ist nicht zu unterschätzen, denn von ihnen geht -so oder so - kraft aus. ich habe vor vielen jahren für jemand anderen auch so ein "stein-gedicht" verfasst. ich denke, an dieser stelle passt es gut: Nimm heut noch einen bunten Stein in deine Hand und horch in ihn hinein: In ihm ist, was dein Herz bedrückt, erklärt. Wie er, vereinzelt und getrennt und ohne Wert am Rand des Wegs sich wähnt, so fühlst auch du dich ungeliebt, beschwert. Doch nimmt nur einer dich in seine Hand, der deinen Wert und deinen Sinn für sich erkannt, wird deine Schwere Kraft und deine Stille zur Erhabenheit. liebe grüße, larin |
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#5 | |
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Slawische Seele
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 5.637
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Liebe Leier,
dieses Steingedicht ist wie der Stein selbst. Es ist bereits älter und in der Ursprungsform durch und durch positiv. Ich nahm es mir erneut vor und verdichtete mit ihm eine neue Stimmung, die sich lebensbedingt einstellte. Danke für dein "schön" - das bleibt. ![]() Das "deprimierend" ist wieder verflogen - der Stein weiß es. Liebe larin, Zitat:
![]() Mit deinem schönen Steingedicht hast du die Aussage nur noch unterstrichen. Ich danke euch beiden und sende liebe Grüße Dana
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Ich kann meine Träume nicht fristlos entlassen,
ich schulde ihnen noch mein Leben. (Frederike Frei) |
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