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#1 |
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Slawische Seele
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 5.637
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Lieber Faldi,
zur Perfektion in Sprache und Aufbau gibt es keine Diskussion - außer einem beeindruckten Lob, ganz besonders im Durchhalten der Binnenreime. Der Inhalt sind dunkle und böse Zwischenwelten, wie sie schauerlicher nicht sein können. Wer das "Düstere" in Lyrik mag (wie z.B. ich), der wird bereits nach der 1. Strophe gebannt und will mehr. Es kommt, und zwar Vers um Vers, der Leser taucht mit ab und ist für die letzte Strophe richtig dankbar. Liebe überwindet alles. Im Antwortkommentar weist du auf eine Moral hin. Ich versuche dahinter zu kommen: Solche "Zwischenstationen" durchleben viele Menschen. Man kann sich vom Bösen mitreißen lassen, daran verzweifeln oder gar untergehen. Oder aber man schaut ganz tief in sich hinein und endeckt das Licht der Liebe. Ein Licht, das jene Geister, Raben und Leichen gar nicht mögen. Es soll tatsächlich wirken: Dem Bösen mit Liebe zu begnen, damit es flieht. Es kann damit nicht umgehen. Ein Böses vom Feinsten mit Lichtausgang. Liebe Grüße Dana |
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#2 |
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Lyrische Emotion
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 10.015
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Liebe Dana,
jawohl, das Böse ist allgegenwärtig, denn es gehört zum Leben. Licht und Dunkel, Gut und Böse sind die Relationen, die es zu erfahren gibt. Das eine kann ohne das andere nicht existieren, denn nur die Gegensätze bedingen das ganze Leben. Und dennoch glaube ich fest daran, daß das Gute letztendlich siegen kann, wenn es die Menschen nur wollen. Solange ich atme, hoffe ich jedenfalls. Dum spiro spero (Cicero) Deshalb ist es wichtig, dem Bösen mit Liebe zu begegnen, denn nichts scheut der "Teufel" so sehr, wie das Licht. Und das Licht der Liebe ist in jedem Wesen vorhanden, weil alles ein Teil des großen Ganzen ist. Dabei darf man die Zwischenwelten natürlich nicht vergessen, denn jeses Wesen ist ein eigenes und einzigartiges Individuum, mit eigenen Gefühlen und Erfahrungswerten. Darin darf man sich nur nicht verlieren. Allen "Rabenrufen" zum Trotze... Wer suchet, der findet. Die Liebe ist die Macht. Vielen Dank für deinen Kommentar. .. . ![]() Liebe Grüße Bis bald Falderwald
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Oh, dass ich große Laster säh', Verbrechen, blutig kolossal, nur diese satte Tugend nicht und zahlungsfähige Moral. (Heinrich Heine) Für alle meine Texte gilt: © Falderwald --> --> --> --> --> Wichtig: Tipps zur Software |
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