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Denkerklause Philosophisches und Nachdenkliches

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Alt 09.07.2010, 08:17   #1
Erich Kykal
TENEBRAE
 
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Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
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Hi, Charly!

"saß ich wach in meinem Traum" Kleiner Tippfehler, was?

Ansonsten ein wunderbar weiches, rhythmisch einwandfreies und wortmagisches Stück Lyrik, das höchsten Ansprüchen zu genügen weiß!

Ich sag es nicht gerne, aber öfter mal ruinierst du - nach meinem persönlichen Geschmack, wohlgemerkt - ein ansonsten wunderbar gewebtes Gedicht mit Stellen von vergleichsweise naivem Deutsch: Nach Zeilen der stimmungsvollsten Lyrik kommt dann so ein sprachlicher Lapsus und vernichtet die aufgebaute Wirkung, weil er so naiv klingt, oder zu zuckersüß, oder zu umständlich formuliert, usw...
Ich sage dir das so offen, weil es mir selbst nicht anders geht: Lese ich meine "älteren" Werke mit dem Abstand der Jahre, erkenne ich oft erst selbst, wie gestelzt oder tollpatschig manche Stellen klingen, wenn man sie ohne die "Betriebsblindheit" des sie schaffenden Intellekts liest.

Hier aber stimmt alles, bis hin zur Conclusio! Sehr gut vom Herrn Fachlehrer!

Allergernst gelesen!

LG, eKy
__________________
Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen.
Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen!
Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind.
Dummheit und Demut befreunden sich selten.

Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt.
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Alt 09.07.2010, 08:35   #2
Quicksilver
lebendig
 
Registriert seit: 28.10.2009
Beiträge: 350
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Hallo Galapapa,

auch von mir erhältst du Applaus für dieses Gedicht. Klanglich und inhaltlich fühle ich mich sehr gut aufgehoben und angesprochen. Danke dafür.

Kleinigkeiten, neben dem "in":

Zitat:
starrten hoch ins Firmament,
vielleicht "zum"?

Zitat:
konnte ich auf Halt verzichten,
ich war da und doch nicht hier.
Ich würde das Komma weglassen und einen Punkt setzen, oder aber einen Gedankenstrich setzen.

Generell finde ich es sehr interessant, von der Unendlichkeit des Weltraums auf die tiefe unserer eigenen Welt zu schließen.

Sehr gern gelesen.

Grüße
von
Quicksilver
__________________
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