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| Auf der Suche nach Spiritualität Religion und Mythen |
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#1 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 23.02.2009
Ort: BadenWürttemberg
Beiträge: 526
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Hallo Walher
Auch ich sehe in deinem Text keinen daktylischen Hexameter. Deine Verse haben haben zwar jeweils sechs Betonungen, ok, doch beginnt ein Hexameter (und ebenso ein Daktylus) nicht betont, also Xxx, und endet weiblich ? In gewisser Weise allerdings schon hexametrisch, wenn man die klassischen Vorgaben variiert. Und das hast du wohl gemacht. der jeweils ungerade (1,3,5, usw.) Vers jeder Strophe sind (x)XxxXxxX/xXxxXxxXx und dementsprechend bis auf die unbetonten Auftakte daktylisch/hexametrisch. Ich anerkenne die große Muse, die du vermutlich für solchen Zeilen aufgebracht hast, denn formal, abseits vom klassischen Hexameter, sind sie durchaus gelungen. Inhaltlich finde ich nicht so recht ein Verständnis. Ich gestehe, dass mir dazu wahrscheinlich aber auch grundsätzliches Wissen über Troja fehlt, so dass ich deine gewählten Bezüge schwerlich herstellen kann. Blaugold |
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#2 |
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Gelegenheitsdichter
Registriert seit: 09.11.2009
Ort: Im Wilden Süden
Beiträge: 3.210
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Hallo, werter Lord!
![]() Wie man dem Web http://de.wikipedia.org/wiki/Hexameter entnehmen kann, ist mein Versmaß eine etwas geänderte Version des Hexameters, den ich alexandrinisch abgeschmeckt, mit Binnenreim gewürzt und einem gschlamperten Auftakt versehen habe: xXxxXxxX(x)/xXxxXxxX(x) (Walther Version) XxxXxxXxxXxxXxxXx (korrekte, katelektische Version) xXxXxX/xXxXxX(x) (jambischer Alexandriner) Ich war vielleicht mit der Einordnung etwas vorschnell. Jedenfalls gefiel mir das Ergebnis dieser gezielten "Schlamperei". Man könnte das natürlich auch in "Experimentelles" packen. Aber hier schien mehr Publikum zu sein. ![]() Danke für Deinen lieben Eintrag und Deine Nachsicht mit der Formvariante. Auch danke ich für Deine innovative Umgestaltung. Sie raubt dem Text aber einen Teil des Spaßes, ihn geschrieben zu haben (und auch ein wenig (Vor-)Lesevergnügen). LG W. Lb. Blaugold, Du siehst, daß mir die "Schwäche" des Versmaßes, nämlich, daß es nicht ganz "korrekt" ist, klar und deutlich war und ist. Nun greife ich gerne einmal in die Schatulle der Klassik und hole etwas raus, was ich hernach ein wenig "ramponiere". Das wird nicht etwas, diesmal schien es aber vom Rhythmus her interessant genug, es zu "veröffentlichen". Zum Inhalt: Das ist eine meine Collagen, in die ich Teile auf der Odyssee aber durchaus auch aus anderen Quellen zusammengefügt habe. Angesprochen sind durchaus moderne Phänomene, wenn man sich auf die Bilder und ihre Assoziationen einläßt. Nun muß die Absicht des Dichters nicht auf die Projektionsfläche beim Leser passen. An und für sich sollten die Bilder sich auch ohne exakte Kenntnis der Odyssee erschließen können. Wenn nicht, trägt allein der etwas spinnerte Autor dafür die Schuld. Danke und Gruß W.
__________________
Dichtung zu vielen Gelegenheiten -
mit einem leichtem Anflug von melancholischer Ironie gewürzt Alle Beiträge (c) Walther Abdruck von Werken ist erwünscht, bedarf jedoch der vorherigen Zustimmung und der Nennung von Autor und Urheberrechtsvorbehalt |
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