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Ein neuer Morgen Fröhliches und Hoffnungen

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Alt 13.02.2011, 17:44   #1
Walther
Gelegenheitsdichter
 
Registriert seit: 09.11.2009
Ort: Im Wilden Süden
Beiträge: 3.210
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Lb. Lipiwig,

Deine Textkritik geht sehr tief, und das ehrt den Autor.

Der "neue" Morgen ist nicht silbenfüllend, das ist eine bewußte Verstärkung. Es wäre leicht durch "schöner", "frischer" etc. zu ersetzen.

S2Z2 sehe ich durchaus nicht wie Du. Das spricht sich im freien Vortrag, wie wenn es so zu sein hätte, also ohne ein vorheriges Zögern. Ich versuche weitgehend der Sprachmelodie den Vorrang zu geben und die Sache nicht durch eine Inversion zu verschlimmbessern.

Man könnte den Vers wie folgt umbauen: "So weit entfernt sie scheint." Ich werde mir das durch den Kopf gehen lassen. Danke für diesen Hinweis.

Dein Lob macht mich etwas verlegen, weshalb das Antworten ein bißchen gedauert hat.

LG W.
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Alt 14.02.2011, 14:28   #2
horstgrosse2
Gedankenspringer
 
Registriert seit: 24.04.2009
Ort: Schönbrunn
Beiträge: 192
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@Walter



Zeile zwei würde ich auf alles Fälle „guter und neuer“ tauschen, oder Vorschlag:
Bringt da der Tag, ein neuen guten Morgen

Zitat.
Wenn selbst die Dielen sich im Knistern üben?
Wenn selbst die Dielen sich mit Knistern üben?

Zitat:
Das erste Licht, noch fahl, färbt sich schon rot.
Das erste Licht, noch fahl, färbt sich gleich rot. /Deswegen, weil entweder noch fahl nicht gleich: „schon rot“ sein kann.

Zitat:
Will sich die Ahnung zur Gewissheit heben:
Schau mal, wäre das besser?
Will doch die Ahnung mir Gewissheit geben:

Gefällt Walter. Besonders: Das Blut des Morgens fließt, die Angst ist tot,

Geändert von horstgrosse2 (14.02.2011 um 17:35 Uhr)
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Alt 19.02.2011, 14:04   #3
Walther
Gelegenheitsdichter
 
Registriert seit: 09.11.2009
Ort: Im Wilden Süden
Beiträge: 3.210
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Lb. Horst,

danke für Deine vielen Vorschläge:

(1) "mit" statt "im" Knistern:
Die Dielen über das Knistern, also "im".

(2) "gleich" statt "schon" rot:
Das "schon" heißt, jetzt beginnt das Färben. Wenn man den Text weiterliest, wird klar, daß das "schon" die richtige Wahl ist.

(3) Das Gedicht ist unpersönlich gehalten. Deine Variante würde dies kurz vor Schluß ändern.

Schön, daß es Dir trotzdem gefallen hat!

LG W.
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