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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 15.03.2011
Ort: Stuttgart
Beiträge: 1.836
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Guten Morgen, liebe Ida
,offenbar "schwächelt" (?) mein Gedicht etwas im inhaltlichen Zusammenhang. Im Grunde genommen betraf meine Intention hier den "umgekehrten" Fall: Zitat:
Zitat:
), aber es ist dennoch eine rein fiktive "Geschichte". Deshalb ist sie auch, wie du richtig geraten hast, nicht "aktuell". Das LI ist in diesem Falle tatsächlich nur ein LI - und meine "Erfindung".Zitat:
![]() Danke, dass du dich mit meinem "Liebeslyrik-Versuch" beschäftigt hast, und danke für deinen Kommentar dazu. (Sich intensiv mit einem Werk auseinander zu setzen ist für mich ebenfalls keine Selbstverständlichkeit. )Liebe Grüße ![]() Stimme ![]() ---------------------------------------------------------------- Guten Morgen, lieber Thomas ,erlaube mir, deinen Kommentar hier als Ganzes einzufügen, um ihn zu beantworten: Zitat:
)Die erste Strophe beschreibt die neu gewonnene Freude. Das LI wirft einen Blick auf das LD und ist glücklich. Einfach nur deshalb, weil er/sie da ist. "Zum ersten Mal" soll sagen: Das LI war noch nie wirklich glücklich. Dieses Gefühl ist "neu", und wird als wunderschön empfunden. Die zweite Strophe ist ein Ausflug in die Vergangenheit, und beschreibt zugleich auch den "körperlichen" Aspekt der Liebe. "Feuer" und "Glut" stehen für Leidenschaft, eine Fähigkeit, die das LI "erloschen glaubte". Sie stehen also nicht für die "Sonne des Glücks", die im Gedicht die "nicht-körperliche" Liebe symbolisiert. Die Sonne ist natürlich auch eine Art "Feuer", nur anders, sehr viel "größer", das ist ein Hinweis auf die "Gewichtung". Die körperliche Leidenschaft, neu entfacht, ist sehr schön, etwas, das "wieder gefunden" wurde, aber nicht die "Hauptsache". (Man spricht ja auch von der "schönsten Nebensache der Welt"). In der dritten Strophe "verschmelzen" diese körperlichen und nicht-körperlichen Empfindungen gewissermaßen miteinander. Der "Blickaustausch" schließt den Kreis, das LD blickt das LI an, so wie das LI das LD in der ersten Strophe. Durch die Gewissheit der Erwiderung kann das LI Furcht und Zweifel "zurück lassen". Jetzt endlich fühlt er/sie sich frei, wagt es, zu lieben (auf "beiden Ebenen"). Neues Vertrauen wurde gefunden. Die Conclusio ist das "Aufatmen", die tiefe Befreiung des Inneren, und sie "gipfelt" in dem Grund dafür: Das LD ließ das LI nicht "im Stich" - er/sie "ist geblieben", und nicht wieder "fortgegangen" bzw. "verloren gegangen". Ich hoffe, ich konnte es einigermaßen erklären. Solltest du allerdings immer noch denken, dass eine inhaltliche Umarbeitung der dritten Strophe notwendig wäre, dann werde ich es versuchen, und mittels einer Art "zweiten Fassung" dem Inhalt eine "andere" Richtung geben, die für evtl. Leser dann verständlicher ist. Danke, dass du dich mit meinem Gedicht so sorgfältig auseinander gesetzt hast. ![]() Liebe Grüße ![]() Stimme ![]() (P.S.: Ich erinnere an unseren PN-Austausch - siehst du, wie etwas "heraus gelesen" wird, das nicht "hinein gelegt" wurde? Du und Ida, ihr seid nicht "ich", von daher ... ![]() )
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#2 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 24.04.2011
Beiträge: 3.375
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Hallo Stimme der Zeit,
es ist in der Tat erstaunlich, wie sich das, was du beim Schreiben des Gedichtes gedacht hast, von dem unterschiedet, was ich herausgelesen habe. Insofern hat sich meine 'Kritik' erledigt. Wenn du Lust hast, kannst du ja trotzdem (als Fingerübung) eine dritte Strophe schreiben, die das Einmalige und ganz Besondere eines wiedergefundenen Glücks ausdrückt, welches man als junger Mensch als selbstverständlich, und deshalb als weniger vollkommen, erfahren hat. Aber nur wenn es dir Spaß macht zu sehen, wie das Gedicht in der von mir beschrieben Sichtweise aussähe. Es ist ein schönes Gedicht, so wie es ist. Viele Grüße Thomas |
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#3 | |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 15.03.2011
Ort: Stuttgart
Beiträge: 1.836
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Hallo, Thomas
,danke für deine nochmalige Rückmeldung. Deine "Kritik" hat sich nicht erledigt - im positiven Sinne, versteht sich. Ich finde es sehr interessant, was ein anderer Blickwinkel aus meinen Werken herausliest. ![]() Gerade die andere Perspektive ermöglicht es mir, meine "eigene" Sichtweise (oft ist man da doch recht "festgelegt") zu erweitern, und so mein Gedicht auch von einer anderen Seite aus zu "beleuchten". Ich werde mich sicher an eine Variante der dritten Strophe machen, nur bin ich gerade nicht in der "passenden Stimmung". Aber in meinem "Merkbuch" ist es notiert! (Über welche Themen ich schreibe, ist bei mir sehr stimmungsabhängig.)Es wird mir sicher Spaß machen zu sehen, wie es aus der von dir beschriebenen Sichtweise wirken wird. Zitat:
![]() Liebe Grüße Stimme
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