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Lyrische Emotion
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 10.015
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Hallo Günter,
ich freue mich, wenn es gelungen ist, mit diesem Text eine romantische Stimmung zu erzeugen, denn die Romantik ist ja tief mit und in der Lyrik verwurzelt. Dem alten Mythos um die blaue Blume kann man immer wieder mal ein Thema widmen. Ein Traumbild zum Eintauchen in die Welt von Peter Pan? Das fasse ich als ein schönes Kompliment auf, für daß ich mich bedanke... ![]() Moin gin, ich bedanke mich für die netten Worte und freue mich, daß der Text auch bei dir gut angekommen ist. Wie ich schon in meiner vorherigen Antwort sagte, ist das Gedicht ganz klar der Romantik und ihrem Symbol, der blauen Blume gewidmet. Du fragst, warum ich in der letzten Strophe den Plural gewählt habe? Nun, Stimme hat schon einen Teil deiner Frage beantwortet und ich möchte noch hinzufügen, daß ja schon die zweite Strophe vom Garten der blauen Blumen berichtet. Da diese auch schon im Titel genannt werden, ist es m. E. nur konsequent, das auch so weiter zu führen. Nur in der ersten Strophe ist vom "Mythos um die blaue Blume" die Rede, das halte ich für eigenständig... ![]() Hi Stimme, ja, du nimmst immer alles gut auseinander, so daß danach nur noch Scherben aufzusammeln bleiben... ![]() Nein, Spaß, wir nehmen das mit Humor. ![]() ginTon sprach auch schon von einer Ballade, ich muss ehrlich gestehen, daß ich hier beim Schreiben der Zeilen darüber gar nicht nachgedacht habe. Wenn er nun als eine Art Ballade gesehen wird, freut mich das auch, obwohl die meisten klassischen Balladen meist länger waren. Aber es gibt ja auch ein paar kurze... ![]() Bei der von dir erwähnten Stelle meinte ich eigentlich, daß diese Sphären "Illusion und Wirklichkeit" verlassen wollen. Wenn das nicht klar rübergekommen ist, habe ich an der Stelle ein Problem. Ich will mal kurz erläutern, wie ich mir das vorgestellt habe. Dafür müssen wir aber zunächst in die dritte Strophe: Zitat:
Da dieser Text eine romantische Ausrichtung hat, könnte man z. B. die Liebe oder aber die Beschäftigung mit dem eigenen Intellekt für diese Glückseligkeit hier zugrunde legen. Alle Träume sind bildhaft, es existiert eine Vortellung von ihnen, also sind sie erlebt, aber eben noch nicht befreit, sie müssen erst durch einen warmen Lichtstrahl, wie eine (blaue) Blume, zum Blühen gebracht werden. Zitat:
Doch das Glück ist spürbar, wie eine Illusion, eine Sinnestäuschung und dennoch nicht wirklich, da empirisch nicht nachvollziehbar, so daß diese (höheren) Sphären über aller Illusion und Wirklichkeit schweben, denn es sind die Empfindungen einer eigenen inneren Welt. Vielleicht konnte ich das einigermaßen verständlich rüberbringen, es fällt mir manchmal schwer, meine lyrischen Intentionen prosaisch wieder zu geben. Deiner Erklärung zum Plural der blauen Blumen stimme ich zu, jeder muss seine eigene finden und verweise zur Ergänzung auch auf meine Antwort an ginTon. Ich glaube, daß man nach seiner eigenen blauen Blume nicht suchen darf. Wer sucht, der findet oft vor lauter Sucherei sein Ziel nicht, weil das Suchen zu sehr ablenkt. Der Garten, wo die blauen Blumen blühen, existiert in jedem kleinen Menschenuniversum. Man muss sich nur an den Weg erinnern... ![]() ---------------------------------- Ich bedanke mich ganz herzlich für eure Kommentare und Gedanken... ![]() Liebe Grüße Bis bald Falderwald
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Oh, dass ich große Laster säh', Verbrechen, blutig kolossal, nur diese satte Tugend nicht und zahlungsfähige Moral. (Heinrich Heine) Für alle meine Texte gilt: © Falderwald --> --> --> --> --> Wichtig: Tipps zur Software |
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#2 |
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Slawische Seele
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 5.637
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Lieber Faldi,
für mich ist es eine Ballade, und zwar eine ganz besondere. Sollte sie an Strophen nicht genug haben, so ergänzt sie sich dem Leser über unendlich viele schöne Bilder. ![]() Noch schöner wird sie über den Kommentar von Stimme und deine Antwort. Du schaffst wirklich Kunstwerke, die mit verklärtem Blick gelesen werden und beim Kommentar muss man acht geben, nicht allzu verklärt zu schwärmen. ![]() Um etwas Kommentiergerechtes zu sagen, wollte ich eine oder zwei Lieblingsstrophen benennen, aber ich konnte mich nicht entscheiden. Ein Resümee bleibt: Man sieht nur mit dem Herzen gut, ... (aus "Der kleine Prinz") Nimm einfach nur ein dickes Lob und Kompliment an und lass uns immer wieder daran teilhaben. Liebe Grüße Dana |
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