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#8 | |
Schüttelgreis
Registriert seit: 02.11.2011
Beiträge: 954
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Schüttelreime entstehen, indem die anlautenden Konsonanten der reimenden Silben vertauscht werden; die Rechtschreibung spielt dabei keine Rolle, entscheidend ist nur die Lautung. Ein bekanntes Beispiel ist der Schüttelreim von den Klapperschlangen: Es klapperten die Klapperschlangen, bis ihre Klappern schlapper klangen. Die Reimendungen, in diesem Fall ...angen bleiben erhalten. Der Schüttelreim ist ja nichts anderes als ein Doppelreim. Keine Schüttelreime sind danach Schüttelreim behagen - Hütte schlagen Bügeldieb - Dübel bieg Ganz still, er scheute jeden Laut, hier passt "jeden" nicht, scheute laut - Leute schaut ; zwischen den Schüttelreimen dürfen keine weiteren Wörter stehen, die nicht auch in der folgenden Zeile passen. er dachte sich, ihr Leute, schaut: Ja, Kleiderbügel können fliegen, ja, es können Bügel fliegen man muss sie nur zum Flügel biegen! Kann ich den frechen Dieb erst hauen, ... wird der nur schwer den Hieb verdauen! .. Dieb verhauen - Hieb verdauen Hab ich's mit flotter Hand geschafft, sitzt dieser voller Schand in Haft! müsste lauten Hand geschafft - Schand gehafft, gibt aber keinen Sinn. Eine ausführliche Anleitung findest du auf der Seite von Jürgen Rehm: http://www.schuettelreis.de/schuette...C3%BCttelreime Viel Spaß beim Schütteln G.F. |
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