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Denkerklause Philosophisches und Nachdenkliches

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Alt 28.12.2011, 16:18   #1
Stimme der Zeit
Erfahrener Eiland-Dichter
 
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Registriert seit: 15.03.2011
Ort: Stuttgart
Beiträge: 1.836
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Hallo, wüstenvogel,

wenn du möchtest, ändere ich den Titel gerne deinem Wunsch entsprechend, sag mir einfach hier oder per PN Bescheid.

Liebe Grüße

Stimme/Mod


-------------------------------------------------------------------------

Edit:

Schon und gern geschehen.

Liebe Grüße

Stimme/Mod
__________________
.

Im Forum findet sich in unserer "Eiland-Bibliothek" jetzt ein "Virtueller Schiller-Salon" mit einer Einladung zur "Offenen Tafel".

Dieser Salon entstammt einer Idee von unserem Forenmitglied Thomas, der sich über jeden Beitrag sehr freuen würde.



Geändert von Stimme der Zeit (28.12.2011 um 17:03 Uhr)
Stimme der Zeit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.12.2011, 18:30   #2
Thomas
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Benutzerbild von Thomas
 
Registriert seit: 24.04.2011
Beiträge: 3.375
Standard

Hallo Wüstenvogel,

Das Gedicht entstand,
es entstand aus Wut;
was die Wut tut,
tut aus dem Bauch,
wird nur ein Gauch:
Fuß fehlt, Hand
fehlt und Verstand
auch.

Doch
bewahre die Glut,
bis daraus Gedanken
auf Schwingen sich heben,
in selbstgewählten Schranken,
Wesen schaffen, die jenseits der Täler leben.

Das ist mir beim Lesen deines Kommentars gerade eingefallen. Es ist weder moderne noch unmoderne Lyrik, einfach nur so ein Wort-Klecks von jemandem, der aufgehört hat, mit Wut oder sonstigen Schmerzen in Bauch zu schreiben.

Viele Grüße
Thomas
Thomas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.12.2011, 18:34   #3
wüstenvogel
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 30.08.2011
Ort: Wetzlar/Hessen
Beiträge: 446
Standard Versteinerte Worte - Versuch über Teile der modernen Lyrik

Hallo Thomas,

ich denke, Wut kann durchaus Ansporn zu einem Gedicht sein.
Natürlich darf man nicht (zu) persönlich werden.
Warum sollte nicht ein Gefühl zu einem Gedicht anregen?
Viele Gedichte versuchen, Gefühle zu beschreiben, auszudrücken.
Hesse hat einmal (sinngemäß) gesagt:
"Von nichts anderem leben wir als von unseren armen, herrlichen Gefühlen,
und jedes, dem wir Unrecht tun, ist ein Stern, den wir auslöschen."

Liebe Grüße

wüstenvogel
wüstenvogel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.12.2011, 18:43   #4
Thomas
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Benutzerbild von Thomas
 
Registriert seit: 24.04.2011
Beiträge: 3.375
Standard

Hallo Wüstenvogel,

gegen den 'Ansporn' sage ich ja gar nichts. Lies doch die zweite Strophe auch und nimm nicht alles zu persönlich. Es war nicht böse gemeint. Hesse hat auch recht mit dem was er sagt. Ich habe nicht gesagt, dass man Gefühle unterdrücken soll, sondern... siehe zweite Strophe!

Viele Grüße
Thomas
Thomas ist offline   Mit Zitat antworten
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