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Finstere Nacht Trauer und Düsteres

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Alt 08.05.2012, 20:34   #1
Dana
Slawische Seele
 
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 5.637
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Lieber Galapapa,

du kennst meine Vorliebe für Düsteres und Traurigkeiten.
Diese ist eine vom Feinsten - sowohl in Poesie als auch in treffender Aussage.

Aber: Zum ersten Mal verging mir das "Suhlen" darin. Es ist zu real und unausweichlich.
Ich lese es gern als gute Lyrik und bin zugleich froh, noch nicht diese Sackgasse angesteuert zu haben.
Wohlwissend, dass sie einst der einzige unausweichliche Weg sein wird, drehe ich nun gern meine Runden auf Durchgangsstraßen.

Ich möchte hier ein ganz großes Lob lassen und staune selbst über die Wirkung.
Wir sind auf dem Weg ins Nichts und sollten es nicht zu unserem Ziel erklären. "Der Weg ist das Ziel."

Liebe Grüße
Dana
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Alt 09.05.2012, 07:34   #2
Galapapa
Galapapa
 
Registriert seit: 19.04.2009
Ort: Nordschwarzwald
Beiträge: 878
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Liebe Dana,
zunächst einmal lieben Dank für Dein Lob!
Ob der Wirkung staune ich etwas und hoffe, Dir den "Spaß" am Gruseln nicht verdorben zu haben.
Nun, das Ganze ist ja alles andere als ein Spaß. Allerdings sollte man diese Verse nicht zu sehr verallgemeinern, geht es doch hier um eine grausame Erkrankung, die ich in meinem Berufsleben recht nahe kennengelernt habe, die Depression.
Der Hintergrund ist, dass ich nach einer Krise begonnen habe, meine Texte zu überarbeiten bzw. neu zu schreiben.
Beim vorliegenden Gedicht handelt es sich um eine neue Version von "Kann nicht hassen, mich nicht freuen". Ich habe hier versucht, die Symptome dieser Erkrankung zu beschreiben, wobei ich mich gerne der Frage stelle, ob man so etwas in der Lyrik überhaupt tun sollte oder darf.
Die Wirkung deutet mir aber schon an, dass das Verstehen der Krankheit auf dem Weg eines gewissen Mitfühlens sichlich tiefer greift, als die bloße Beschreibung in der Fachliteratur.
Ich gebe zu, dass ich auf diesem Weg auch eine Möglichkeit sehe, meine eigenen Eindrücke und Erlebnisse zu dieser Seelenerkrankung zu verarbeiten, bin aber der Überzeugung, damit keinen Schaden anzurichten.
Ein kleiner Lichtblick ist vielleicht: In der letzten Strophe kann man zwischen den Zeilen einen Hilferuf erkennen, der einem zumindest die Zuversicht gibt,
helfen zu können.
Herzlilche Grüße an Dich!
Galapapa
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