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#1 | |
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TENEBRAE
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
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Hi, Canberra!
Vorschläge: Zitat:
Ich habe mir erlaubt, meine Tipps gleich in dein Zitat einzuarbeiten. Es spart Zeit und Mühen, und du hast gleich einen Eindruck von der anderen Wirkung der Stellen. Nimm, was dir brauchbar erscheint. Ich habe mir auch erlaubt, einige Zeilen so zu ändern, dass ein durchgängiges Reimschema: ABAB entsteht. Entscheide selbst, on es deinen Intentionen entspricht. Der Text ist inhaltlich okay, aber mit der Conclusio hab ich Probleme: Ein Kind weiß, dass es im Grunde ausgeliefert ist, aber von der eigenen Mutter erwartet es Schutz. Wenn die Mutter also Bescheid weiß und - aus Angst oder Egoismus (sie will den Typen nicht verlieren, weil sie ihm hörig ist) - ihre Tochter nicht davor bewahrt, wird das Kind - spätestens wenn es groß ist und die Lage besser überblickt - der Mutter sehr wohl SEHR böse sein!!! Der Verrat eines solchen, ja des allerengsten überhaupt denkbaren Vertrauensverhältnisses ist fast noch vernichtender als der Missbrauch selbst! Das Kind wäre zutiefst enttäuscht von der Mutter und würde sich bald von ihr distanzieren. LG, eKy
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Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen. Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen! Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind. Dummheit und Demut befreunden sich selten. Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt. Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit. Geändert von Erich Kykal (25.05.2012 um 17:27 Uhr) |
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#2 | |||||
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SydneyIsMyCastle
Registriert seit: 06.03.2011
Ort: Schönste Stadt am Rhein :P
Beiträge: 70
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Hallo Erich,
Danke für deine Mühe mit meinem Text. Ich habe ihn mir mal vergleichend durchgelesen und mir gefallen einige deiner Stellen sehr gut. Aber ich werde nicht alles übernehmen – Dichterstarrsinn. Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Die neue Version würde dann so aussehen: Vernichtend schreit in mir der Kummer, doch niemand nimmt ihn aus mir fort. Ich prügle gegen schwarze Wände. Wie kein Zuhaus wirkt dieser Ort, wenn in der Nacht die Dielen knarren, und du die Tür ganz leise schließt. Ich stell mir vor, es wäre Frühling und dass du mich schlicht übersiehst. Wenn Mama dann am nächsten Morgen ganz fröhlich und zufrieden scheint, dann bin ich ihr nicht wirklich böse, ich weiß, dass ihre Seele weint… Danke für deine Gedanken. Liebe Grüße. Canberra. |
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#3 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 24.04.2011
Beiträge: 3.375
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Liebe Canberra,
ich halte deine ursprüngliche vierte Zeile 'Das ist nicht länger mein Zuhaus.' für viel besser und stärker als die jetzige, welche zwar gut klingt, aber durch den 'Ort' der nur 'wirkt' meiner Meinung nach emotional viel schwächer ist. Auch das 'Ich höre' am Anfang der zweite Strophe finde ich viel stärker und würde es stehen lassen. Vielleicht könnte man das Problem in der zweiten Zeile so lösen: 'doch niemand hilft, holt mich heraus.' Das 'mich' bekäme Betonung, aber es würde trotzdem in der zweiten Zeilenhälfte der Hilferuf 'Holt mich heraus!' anklingen. Liebe Grüße Thomas |
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#4 |
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SydneyIsMyCastle
Registriert seit: 06.03.2011
Ort: Schönste Stadt am Rhein :P
Beiträge: 70
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Hallo.
Hm…ursprünglich resultiert das Gedicht aus einem einzigen Vers aus einem englischen Lied „this house no longer feels like home“. Daher fand ich es auch so gut, dass ich das zuhaus nachgestellt hatte. Ich habe das jetzt nochmal verändert. Vernichtend schreit um mich der Kummer, doch niemand holt mich hier heraus. Ich prügle gegen schwarze Wände. und fühle mich nicht mehr zuhaus. Und nachts hör ich die die Dielen knarren, wenn du die Tür ganz leise schließt. Ich stell mir vor, es wäre Frühling und dass du mich schlicht übersiehst. Wenn Mama dann am nächsten Morgen ganz fröhlich und zufrieden scheint, dann bin ich ihr nicht wirklich böse, ich weiß, dass ihre Seele weint… Ungefähr so? xD LG. |
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#5 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 24.04.2011
Beiträge: 3.375
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Liebe Canberra,
ich finde das Gedicht in dieser Form sehr gut. Ein paar Kleinigkeiten sind zu korrigieren, das doppelte 'die' in Z1S2 und der Punkt am Ende von Z3S1 müssen weg. In der ersten Zeile habe ich das 'in mir' eigentlich sehr gut gefunden, warum hast du 'um mich' daraus gemacht? Ich freue mich schon auf dein nächstes... Liebe Grüße Thomas |
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#6 | ||
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SydneyIsMyCastle
Registriert seit: 06.03.2011
Ort: Schönste Stadt am Rhein :P
Beiträge: 70
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Hey Thomas.
Sorry, dass ich mich erst so spät melde, aber irgendwie hatte ich im letzten Monat kein Zeit für das Dichten. Schön, dass es dir jetzt gefällt. Zitat:
Zitat:
Liebe Grüße. Can. Edit: Ich glaube, du hast recht: "in mir" klingt einfach besser. |
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