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Denkerklause Philosophisches und Nachdenkliches

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Alt 30.12.2012, 20:21   #1
Erich Kykal
TENEBRAE
 
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Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
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Hi, Thomas!

Interessantes Wortspiel im Titel!

Ungewöhnliche Metrik mit dem Binnenreim "Zeiten/Ewigkeiten" in Z4.

Bitte Komma nach "Wirklichkeit".

Inhaltlich eine Art Gotterklärungsversuch? Nicht unbedingt, der "Sinn", der da so wortgewandt impliziert wird, bleibt ja unerklärt - dennoch und ebendarum Futter für Generalanzweifler wie mich!

Warum sucht der Mensch unablässig hinter der Grenze seines begrenzten Verstandes nach erklärbaren Zusammenhängen? Reine Mutmaßung, die dann mit der Geste absoluter Überzeugung in die Welt geblasen wird, um mittel "heiliger" Bücher zu Religion zu werden!
Extreme Unlogik! Denn selbst wenn wir diese Grenze überschreiten könnten, bliebe aus Gründen ebendieser unserer zerebralen Begrenztheit das Geschaute unerklärbar - zumindest, bis wir dank Evolution und technischen Fortschritts in der Forschung irgendwann so weit kämen, es zu erfassen.
Neugier ist schön und gut - bloß mit Fantasie sollte sie sich auf dem Gebiet seriöser Welterforschung keinesfalls nachhaltig verbinden - das soll den Fantasyautoren überlassen bleiben!

LG, eKy
__________________
Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen.
Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen!
Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind.
Dummheit und Demut befreunden sich selten.

Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt.
Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit.

Geändert von Erich Kykal (30.12.2012 um 20:30 Uhr)
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Alt 30.12.2012, 21:22   #2
Dana
Slawische Seele
 
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 5.637
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Lieber Thomas,

deinem Jenzeits kann ich auf "eigene Art" leichter folgen als jeder wissenschaftlichen und logischen Erklärung, wobei ich weiß, dass ich dazu neige, zwar Wissen und Erklärung zu begreifen, da diese aber nie endlich oder endgültig sind, glimmt bei mir immer noch ein Funke, dass es ganz anders ist.
Ganz anders ist ein "Wunschdenken" von mir, dass es evtl. jenzeits doch einen "ewigen" Sinn ergibt.

Wieder bezeichnend deine lyrische Kürze mit unendlichen Weiten.
Säße man mit interessierter Gruppe zusammen, könnte dein Gedicht Tage und Nächte füllen und erfüllen.
Gefällt mir sehr.

Liebe Grüße
Dana
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