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Eiland-Dichter
Registriert seit: 07.12.2013
Ort: Oberösterreich
Beiträge: 35
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Hallo Erich!
Nein, keine Sorge, hast mich nicht entmutigt, zumindest nicht voll und ganz. ![]() Wie gesagt muss ich ja zu meiner Verteidigung sagen, dass ich hierbei echt ganz am Anfang stehe, wenn man so will wie die Jungfrau zum Kind gekommen bin - es mag blöd klingen, aber mein Interesse für Lyrik steht insofern noch an der Startlinie, dass ich bisher nicht mal wirklich Lyrik in diese Richtung gelesen habe - deine beiden Gedichtesammlungen bilden hier meine Premierenwerke, die ich mir zu Gemüte führe. Bin natürlich sehr dankbar für die Anregungen und Alternativvorschläge - auch wenn du mein Gedicht beinahe gänzlich umgeformt hast. Ich werde mir dementsprechend "nützliche Tipps" von einem erfahrenen Lyriker herausnehmen - aber trotzdem auch versuchen, eine eigene Linie zu finden. Ich denke, dass es auch in der lyrischen Kunst, wie in allen Künsten, eine gewisse Freiheit geben sollte und es nicht immer ein richtig oder falsch definitiv geben sollte Wie du auch schon mal zu mir gesagt hast, es ist alles auch Präferenz und Geschmacksache. Vielleicht sollten dann Gewisse "Unkorrektheiten" auch erlaubt sein. Speziell zu den Anregungen, ich hab "noch" sehr wenig dran gefeilscht, die letzte Strophe würd ich auf keinen Fall weglassen, da sie sozusagen tatsächlich die gewollte Conclusio darstellt - das ganze war eher metaphorisch und hypothetisch als ein Szenario gedacht, in der es die Menschheit geschafft hat, das "natürliche Schaffen" (nicht gleich Weltuntergang) zu killen, klingt zwar etwas komisch und unlogisch (wir streben natürlich alle immer nach Logik), war aber meine Intuition. Also viel mehr ein eigenwilliges Gedankenspiel. ...der "gnadenlos" emporwachsende Wald, ist deswegen entstanden, da meine erste Idee eines "liebevoll" emporgehenden Waldes, mir dann doch zu kitschig erschien - mein Gedanke war dann, warum soll ein imposanter, über unzählige Jahre bestehnder, strammwirkender Tannenwald oder Fichtenwald sich nicht "gnadenlos" seinen Weg auf dieser Erde schaffen - aber ok, klingt vll. etwas eigenwillig. Deine Alternativstrophen gefallen mir sehr gut - echt bemerkenswert wie rasch du da was aus den Ärmeln zauberst! Na gut, dann werde ich mich weiter versuchen, bin weiterhin für viele konstruktive Kritik dankbar (ganz klar, ehrliche Kritik ist viel essentieller und wichtiger im Leben als falsches Lob bspwe. - bin genau dieser Meinung - was man daraus macht ist dann ohnehin seine Sache - niemand behauptet ja die einzige Wahrheit und Richtigkeit gepachtet zu haben). Danke und "by the way" - schau dass du schnell wieder fit wirst, damit wir die kleine, weiße kugel wieder über die Platten schleudern können ![]() lg, geri
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Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen. Lucius Annaeus Seneca Geändert von gerig1 (08.12.2013 um 12:49 Uhr) |
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#2 |
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Slawische Seele
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 5.637
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Hallo gerig,
bei der "fachlichen" Beratung ist man bei eKy in guten Händen. Vielleicht hast du schon hier und da gelesen und gesehen, dass ich sein absoluter "Fan" bin. (Das "Fan" gefällt ihm bestimmt nicht. )Ich möchte an deinem Gedicht, gerade nach seiner ausführlichen Kritik, nichts korrigieren. Mir liegt aber daran, dir zu sagen, dass der Grundgedanke und die Aussage klar herüber kommen. Entmutigen lassen sollte man sich nie, gerade dann nicht. Liebe Grüße Dana |
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Eiland-Dichter
Registriert seit: 07.12.2013
Ort: Oberösterreich
Beiträge: 35
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Keine Sorge, für mich stellt Kritik ein äußerst nützliches Instrument für Entwicklungen dar, somit nehm ich aus solchen Analysen viel mehr Mut heraus, als es mich davon abbringen würde - also bitte viel viel Kritik (mitunter ist positive auch motivierend) - um ein gewisses sprachliches Grundniveau erreichen zu können - ich bin euch dafür sehr dankbar.
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Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen. Lucius Annaeus Seneca |
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