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Ausflug in die Natur Natur- und Tiergedichte

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Alt 27.12.2013, 20:35   #1
Erich Kykal
TENEBRAE
 
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Hi, Faldi!

Gemeint ist die letzte Phase der Nacht, kurz vor der Dämmerung, wenn wirklich nur noch diejenigen wach sind, die ernstliche Probleme haben oder wälzen.
Es ist jene Zeit, in der die Masken fallen, auch vor dem eigenen Schiedsgericht: die Zeit der Nabelschau, wenn sich "die Wahrheit herauswürgt", wie es in dem Lied "Zwischen eins und vier" von Reinhard Fendrich heißt, das übrigens, wenn auch an anderem Schauplatz, eine ganz entsprechende Stimmung und Aussage vermittelt und der kreative Ansporn für dieses Gedicht war:

http://www.youtube.com/watch?v=DjxbsqKdyJg

S1 meines Gedichts beschreibt sozusagen den Schauplatz, das Szenenbild.
S2 beschreibt das Eintauchen des LyrIch in die Erinnerung, in Selbstanalyse und Einschau, die diese Szenerie auslöst und bewirkt.
S3 kündet vom Nahen der Dämmerung und wie das LyrIch vor den Erkenntnissen und gefundenen Gedankengängen jener Nacht zurückschreckt und sich scheut, sie in Worte zu kleiden, weil sie offenbar im Morgenlicht, sinnbildlich im Licht der Wahrheit, nicht bestehen können - was gewisse Rückschlüsse über Selbstverleugnung, Schuldverkettung und entsprechende Seelenbefindlichkeit des LyrIch in den Raum stellt.

Vielen Dank für deinen Kommi!

LG, eKy
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Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen.
Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen!
Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind.
Dummheit und Demut befreunden sich selten.

Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt.
Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit.
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Alt 27.12.2013, 23:48   #2
Falderwald
Lyrische Emotion
 
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Servus Erich,

na toll, ich hätte das gerne selbst aufgelöst.
Du solltest mir lediglich einen Anhaltspunkt geben, damit ich das selbst interpretieren kann.

Das erübrigt sich ja jetzt nun.

Aber auf jeden Fall vielen Dank für die Erklärung...


Liebe Grüße

Bis bald

Falderwald
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Oh, dass ich große Laster säh', Verbrechen, blutig kolossal, nur diese satte Tugend nicht und zahlungsfähige Moral. (Heinrich Heine)



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Alt 28.12.2013, 04:16   #3
Erich Kykal
TENEBRAE
 
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Oh sorry - ich merke es erst jetzt: Deinen letzten Satz oben hatte ich, eilfertig bereit zu antworten, wohl nur noch schlampig überflogen. Ich verstand es so, dass du um Aufklärung batest - tut mir leid!

LG, eKy
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