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| Persönliches Gedichte-Archiv Alte oder bereits veröffentlichte Texte |
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#1 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Tee
Dein Zauber zieht als Duft durch Räume, er lockt mich in die Lebensmitte. Du, schöne Blume meiner Träume, machst es so leicht, worum ich bitte. Inmitten meiner Alltagsorgen hast du Geschmack für mich erfunden, an jedem Abend und auch Morgen, bin ich so gern an dich gebunden. Geändert von juli (02.04.2014 um 15:53 Uhr) |
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#2 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Die Wunderkerzen
Der Neujahrsmorgen hatte seinen Tag, Sekunden wurden nun zum Stundensand, Minuten krochen in den Holzverschlag, die Zeit stand still, beraubte hier Verstand. Momente nahmen Platz wie im Vertrag - Im dunklen Keller liegt so allerhand, weil ich Sekundenblitze gerne mag: Sylvesterwunderkerzen für den Brand. |
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#3 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Kometenjäger
Blitze gleißen, Zeit und Raum verschwinden, Sterne streifen meine schnellen Bahnen, Fliehkraft reibt sich mit den Sonnenwinden, Diamantenjagd steht auf den Fahnen. Zukunft zelebriere ich mit Feuer, ernte Sternenstaub aus Saturns Ringen, lichtgeschwind für Gold als Ungeheuer, während Menschen altern, will ich zwingen. Leonidenraub - ich lebe rasend für die Steine und verprasse alle, hinter mir das Nichts, nur Schwärze blasend - Lebenslust - doch wer sitzt in der Falle? Schnelligkeit verschlingt Planetgebeine, toter Stein von ausgeglühten Sonnen. Nur der Liebende erkennt das Seine. Fliehend, wie ist doch die Zeit zeronnen. |
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#4 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Grauzone
Erdenseelen wandern formlos, sind nur hier um Zeit zu borgen. Träumend ruhen Nachtigallen, doch die Lerchen wollen fliegen. Weltenwechsler überbrücken Graulichtzonen ohne Sorgen. Morgendämmrig suchen Wesen nach den neuen Babywiegen. Hinter dicken Nebelwänden lassen sie die Schatten dunkeln. Meereswellen streicheln kosend, schützen ihre zarten Farben. Sonnenstrahlen müssen weichen, geben Sternen Raum zum Funkeln. Grenzen werden überschritten, hinterlassen keine Narben. Jetzt, Vergangenheit und Zukunft Zwielichtraum zum Überblenden- Nichts ist so, wie es gewesen, Zeiten binden hier die Welten. Spiegellabyrinthe täuschen, Körper können tauschen, enden, Schicksalsformer transportieren - Sein und neue Regeln gelten. |
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#5 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Zwiegespräch mit einem Koi
Du schwimmst so schön, und Deine Flossen fliegen waagerecht im Wasser und, wenn Du sprichst, dann blubberst Du nur luftgefüllte Sinnesblasen. Ich liebe Dich, mein Fisch, denn Du bist da. Du fliehst nicht wie die Hasen. Es ist egal, dass Du nicht liebst. Du bist so, wie Du bist: ein Nasser. |
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#6 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Der Rasen
Der Rasen ist so grün und unverblümt, die Liebe setzt nun Zeichen ohne Rosen, und jeder Halm ist schlicht ein Unikat, mit Sonnenlicht ganz ohne Farbentosen. Dein Grünes sättigt hier die Frühlingslust, die große Fläche läßt Gedanken grasen. auch wenn hier eine weiße Ente frisst, auf diesem einfach ungeschönten Rasen. |
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#7 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Wasserfeen
Wir stapfen durch den Matsch, denn wir sind Wasserfeen Ein Werwolf folgt uns, aber seine Macht wird schrumpfen, denn ist sein Leib erst nass, gewiss nicht aus Versehen - wir zaubern dreist und lassen ihn mit List versumpfen. Die Richtung ist bestimmt, wir müssen weitergehen, auch in Morast und Schlamm wird Klugheit letztlich trumpfen, wir hoffen zu verändern, bleiben niemals stehen, zu Sternen aufzuschaun, bewahrt uns abzustumpfen. |
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#8 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Kometenjäger
Blitze gleißen, Zeit und Raum verschwinden, Sterne streifen meine schnellen Bahnen, Fliehkraft reibt sich mit den Sonnenwinden, Diamantenjagd steht auf den Fahnen. Zukunft zelebriere ich mit Feuer, ernte Sternenstaub aus Saturns Ringen, lichtgeschwind für Gold als Ungeheuer, während Andre altern, will ich zwingen. Leonidenraub - ich lebe rasend für die Steine und verprasse alle, hinter mir das Nichts, nur Schwärze blasend - Lebenslust - doch wer sitzt in der Falle? Schnelligkeit verschlingt Planetgebeine, toter Stein von ausgeglühten Sonnen. Nur der Liebende erkennt das Seine. Fliehend, wie ist doch die Zeit zerronnen. |
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#9 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Wilder Engel
Die Axt und Säge wollten mich verwandeln, der Baumschlag wurde zur Metamorphose, ich habe überlebt in stiller Pose, als wilder Engel werde ich nun handeln. So schicke ich jetzt Blätter zum Beschützen, in einem Traum erstehe ich auf Weiß, papieren grüne Schönheit, Schwert und Schweiß, und sende Dir die Worte, die Dir nützen. Du Schreiberling erlebst und willst gewinnen und zeigst Visionen auf - sie sind in Schwarz. Ich sehe doch das Blühen, rieche Harz. Geliebte Freiheit - es gilt neu beginnen! Doch wenn ich nächtens schlafe so alleine, dann weine ich am Ende jeden Traumes, war ich doch wild und Teil des einen Baumes: Die grünen Blätter waren alle meine. |
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#10 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Der Sturm
Felsflucht gegen eine Erdanziehungskraft, sturmgesiebter Sand sucht seinen festen Platz. Steine jagen sich hier wie bei einer Hatz. Niemals fragend: Wer hat was und wie geschafft. Kräftespiel der Luft, nach Leben wird gegafft, spiralfinal himmelwärts mit Bodensatz . Alle Molelüle kreisen zum Rabatz! Sandgestrahlt und wann ist alles hingerafft? Marterpfahl nach oben, Felsen fliegen fort, Meine Atemluft wird knapp in dem Orkan, zwischen Himmel und der Erde gilt kein Ort. Fliehkraft wirkt hier so wie ausgeprägter Wahn. Zeit und Ziel versiegen, wo ist hier das Dort? Schwerkraft reißt hier Steine aus der Himmelsbahn. |
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