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Denkerklause Philosophisches und Nachdenkliches

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Alt 11.04.2014, 19:21   #1
ginTon
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Hi chavi...


schwer zu sagen mir der Überschrift, "gefühlte Ruhe" vllt. oder so

Zitat:
Und was liegt hinter den Bergen
ein Land in blühendem Grün
ein See mit silbernen Fischen
Natur ohne Agonien

Und wo beginnen die Träume
wenn Tage zur Neige gehn
und Abendwind singt auf den Feldern
wenn wir uns wiedersehn

Und wann verloren wir Sehnsucht
als Regen die Wege umspült
wenn hinter den Bergen die Sonne
das Lied von der Einsamkeit spielt
Ansonsten, den Text finde ich richtig gut gelungen. Vllt hätte ich persönlich statt "und Abendwind" der Abendwind geschrieben, aber passt eigentlich Beides..

gefällt mir sehr gut ... liebe Grüße ginnie
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du tust mir einfach gut...

Alles, was einmal war, ist immer noch, nur in einer anderen Form. (Hopi)


nichts bleibt, nichts ist abgeschlossen und nichts ist perfekt... (Wabi-Sabi)
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Alt 11.04.2014, 19:24   #2
Chavali
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Zitat:
"gefühlte Ruhe"
och nöö, ginnie, ist das dein einziger Vorschlag?
Da habe ich doch mehr erwartet

Dass ich keinen Titel habe, ist für mich ungewöhnlich.
In der Regel habe ich erst den Titel und dann fällt mir was dazu ein
Zitat:
Ansonsten, den Text finde ich richtig gut gelungen.
Danke dir!

Lieben Gruß,
chavi

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Alt 11.04.2014, 19:40   #3
juli
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Standard Hallo Chavali

Wie wäre es mit:
Dahinter

Da Du viele Fragen stellst und darüber nachdenkst....

Das Gedicht finde ich richtig gut

Gerne gelesen und drüber nachgedacht
Liebe Grüße sy
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Alt 11.04.2014, 20:36   #4
Chavali
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Zitat:
Dahinter
...hmmm *grübel* schon besser, liebe sy
Zitat:
Da Du viele Fragen stellst und darüber nachdenkst....
ja, ich mag so etwas in einem Text verdichtet
Zitat:
Das Gedicht finde ich richtig gut
Danke - das freut mich

Lieben Gruß,
Chavali
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Alt 11.04.2014, 22:32   #5
Thomas
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"Abgetrennt"

(Vergleich der Stimmung zu Mignon "Nur wer die Sehrnsucht kennt")

Liebe Grüße
Thomas
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Alles, was der Dichter uns geben kann, ist seine Individualität. Diese seine Individualität so sehr als möglich zu veredeln, ist sein erstes und wichtigstes Geschäft. Friedrich Schiller
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Alt 12.04.2014, 09:22   #6
Cebrail
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He Katzi,
es sollte (meiner Meinung nach) was sein, dass unspektakulär daher kommt, den Leser unvoreingenommen an den Text rangehen lässt und neugierig auf die Worte macht.

Wie etwa;

... und

oder

Und ...

So was in der Art.
Ein Wort eben das nichts erklärt und alles offen lässt, den Leser nicht in eine
bestimmte Richtung lenkt.
Die Vorschläge von den anderen finde ich nicht wirklich schlecht, aber sie weisen alle irgendwo hin und dafür ist dein Gedicht zu vielschichtig.
Meine Meinung.

Mir gefallen hier besonders die fehlenden Satzzeichen.
Das lässt viel Raum.

Einen schönen Tag.

Gruß
C.
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„Mir gefiel der Geschmack von Bier, sein lebendiger, weißer Schaum, seine kupferhellen Tiefen, die plötzlichen Welten, die sich durch die nassen braunen Glaswände hindurch auftaten, das schräge Anfluten an die Lippen und das langsame Schlucken hinunter zum verlangenden Bauch, das Salz auf der Zunge, der Schaum im Mundwinkel.“
Dylan Thomas
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Alt 12.04.2014, 10:26   #7
Chavali
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Lieber Thomas,

Zitat:
"Abgetrennt"
(Vergleich der Stimmung zu Mignon "Nur wer die Sehrnsucht kennt")
hmm, auch nicht schlecht

Und sonst? ich such ja nicht bloß 'nen Titel


Lieber Cebi,
Zitat:
Und ...
Das ist eine interessante Idee
Zitat:
So was in der Art.
Ein Wort eben das nichts erklärt und alles offen lässt, den Leser nicht in eine
bestimmte Richtung lenkt.
Stimmt, das hat was!
Zitat:
Mir gefallen hier besonders die fehlenden Satzzeichen.
Das lässt viel Raum.
Oh, ich freue mich sehr, dass du das erkannt hast!
Das war meine Absicht. Danke dir!



Danke euch beiden und allen! Gerne mehr!
Da hab ich was zu überlegen


Liebe Grüße aus der Gegend um Sonnenbrücken

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Alt 12.04.2014, 20:58   #8
Dana
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Liebe Chavali,
wer fragt, bekommt viele Antworten und ist erst recht aufgeschmissen.

Ein wunderschön "verträumtes" Hinterfragen mit ganz eigenen Antworten, die zum weiteren Nachsinnen führen - wie das Leben selbst.

Vielleicht: "Es fehlt" oder "Was fehlt?"

Aber:

Zitat:
Zitat von Chavali
Und wann verloren wir Sehnsucht
als Regen die Wege umspült
wenn hinter den Bergen die Sonne
das Lied von der Einsamkeit spielt
Weil du in der Gegenwart schreibst:

Und wann verlieren wir Sehnsucht
wenn Regen die Wege umspielt
und hinter den Bergen die Sonne
das Lied von Einsamkeit spielt

Ganz in meinem Sinne - gut verlyrt.

Liebe Grüße
Dana
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Alt 13.04.2014, 11:12   #9
Chavali
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Zitat:
Weil du in der Gegenwart schreibst:
Und wann verlieren wir Sehnsucht
Natürlich, liebe Dana, hab es schon gestern abend geändert

Ist immer so ein bisschen mein Pferdefuß:
Manchmal rutschten mir die Zeiten ein wenig aus dem Ruder

Danke für deinen sehr wichtigen Tipp.

Was den Titel betrifft:
Zitat:
Vielleicht: "Es fehlt" oder "Was fehlt?"
Das ist nicht schlecht
Noch etwas zum Nachdenken.
Zitat:
Ganz in meinem Sinne - gut verlyrt
Danke dir! Freut mich!

Lieben Gruß,
Chavi



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Alt 13.04.2014, 13:10   #10
Falderwald
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Hi Chavi,

ohne Titel sollte kein Gedicht bleiben, vor allen Dingen nicht so ein schönes, wie du hier präsentierst.

Allen Strophen gemein ist, dass sie Sehnsüchte, Träume und Wünsche wiederspiegeln.

Jede Strophe beginnt mit einer Frage: Was, Wo und Wann?
Die Antworten folgen auf dem Fuße.

Und trotzdem findet sich keine abschließende Antwort, der Text endet er offen und traurig.

Ich würde ihm den Titel "Fragen" geben. Damit ist nichts verraten, der Charakter bleibt erhalten und es ist offen, ob es endgültige Antworten geben wird oder nicht. Dieser Titel bliebe also beim Thema und wäre trotzdem objektiv.

Vielleicht kannst du dich ja damit anfreunden...

In der letzten Zeile würde ich allerdings schreiben:

"das Lied unsrer Einsamkeit spielt"

Das bezieht sich dann auch auf das "wir" in der zweiten Strophe.

Magst ja mal darüber nachdenken.


Gerne gelesen, kommentiert und einen Titelvorschlag gemacht...


Liebe Grüße

Bis bald

Falderwald
__________________


Manchmal muss man eben Dreck fressen, um Gold kacken zu können (Falderwald)



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