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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 21.03.2009
Ort: Im hohen Norden
Beiträge: 431
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Hallo wüstenvogel,
ich habe mich manches Mal gefragt, wie es wohl mit mir geworden wäre, gehörte ich diesen Kreisen an. Es ist ja meist so, wenn jemand eine Position innehat, dann tut er alles, um diese zu behalten oder noch auszubauen. Korruption ist eindeutig definiert und damit eine strafbare Handlung, aber wie soll man gieriges und unmoralisches Verhalten bestimmen? Hat der Mensch nicht einen natürliche Neigung zu beidem? Aber wo liegen die Grenzen, ab wann kann man das als krankhaft bezeichnen? Ist Lenins Spruch wirklich eine kranke Denkweise oder nur das Ergebnis einer nüchternen Analyse und der sich daraus ergebenden Konsequenzen? Mit Sicherheit hat er gewusst, dass sein Regime viele Gegner kennt und daraus resultiert, dass Kontrolle dem Vertrauen vorzuziehen ist, denn das erste heißt Wissen, das zweite Glauben. Nicht, dass ich das verteidigen will, aber ich versuche die möglichen Umstände zu betrachten. Darum bleibe ich vorsichtig bei der Beurteilung bezüglich krankhaft. Schon deshalb, weil wenn hier eine Krankheit vorliegt, können die Betroffenen für ihre Handlungen auch nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden, denn sie können ja nichts dafür. Doch bei dieser Datenspeicherung geschieht dieser Kontrollwahn voll bewusst und mit Vorsatz und aus nüchternen Gesichtspunkten heraus. Das ist zutiefst unmoralisch und verurteilenswert, aber krank? Herzliche Inselgrüße Narvik
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Nur der fröhliche Mensch allein ist fähig, Wohlgefallen am Guten zu finden. (Kant) |
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